Antwort 1:
Da die gesetzliche Betreuung einen starken Einschnitt in die persönlichen Rechte bedeutet, kann sie nur mit richterlicher Genehmigung eingeleitet werden. ZustĂ€ndig ist das Vormundschaftsgericht, das entweder von Angehörigen, vom Krankenhaus oder vom sozialpsychiatrischen Dienst des Gesundheitsamtes ĂŒber einen Betreuungsfall informiert werden. Parallel zu eventuell nötigen psychiatrischen oder medizinischen Gutachten fragt das Gericht bereits bei der zustĂ€ndigen Betreuungsbehörde nach, welcher Betreuer geeignet ist. Vorrangig sind dies Angehörige oder ehrenamtliche Helfer. Wenn Angehörige nicht in Frage kommen, können Sie fĂŒr die gesetzliche Betreuung einen örtlichen Betreuungsverein kontaktieren, etwa ĂŒber ehrenamt-im-netz.de.

Antwort 2:
Wie die vorige Antwort zeigt, können Sie einen ehrenamtlichen oder hauptamtlichen Betreuer persönlich suchen. In Frage kommen hierfĂŒr etwa Betreuungsvereine, die in der Arbeiterwohlfahrt organisiert sind (awo.org) oder die Diakonie.de. Auf den Online-Portalen dieser sozialen und kirchlichen Einrichtungen finden Sie Hinweise auf geeignete Organisationen vor Ort, die sich um die gesetzliche Betreuung von Menschen in Not kĂŒmmern. Daneben gibt es eine Reihe unabhĂ€ngiger regionaler Betreuer, die es bisher jedoch nicht geschafft haben, sich zu einer bundesweiten Internet-PrĂ€senz zusammenzuschließen. Unter dem Stichwort Betreuungsverein + Ortsangabe ermittelt Google.de jedoch alle relevanten Vereine in Ihrer NĂ€he.

Antwort 3:
In komplizierteren FĂ€llen kann das Gericht auch ein Berufsbetreuer bestellen, der eine entsprechende Vorbildung besitzt, etwa als Psychiater oder Rechtsanwalt. Vor allem, wenn ungeklĂ€rte finanzielle oder juristische Konflikte die gesetzliche Betreuung erschweren, neigen die Gerichte dazu, den amtlich vorgeschlagenen Betreuer zu benennen. Da dies eine völlig fremde Person ist, fĂŒhlen viele Betroffene sich dadurch zusĂ€tzlich entmĂŒndigt. Vermeiden lĂ€sst sich das allerding nur, wenn sie rechtzeitig mit einer Betreuungs- oder Vorsorgevollmacht bereits eine Person Ihres Vertrauens als Betreuer bestimmt haben. Wenn keine rechtlichen Bedenken vorliegen, wird das Gericht diese Person als Betreuer akzeptieren.

Antwort 1:
Auch wenn es einige Menschen gibt, die ein besonderes Sprachtalent besitzen, ist Gedichte schreiben im Wesentlichen eine Frage der Übung. Neben der Bereitschaft, sich ein literarisches Grundwissen und ein paar Tricks anzueignen, brauchen angehende Dichter nur ausreichend Phantasie. Denn wie keine andere poetische Form leben Gedichte von sprachlichen Assoziationen und Bildern. Wer in Eigenregie Gedichte schreiben lernen möchte, ist dabei mit einem Ratgeber in Buchform gut beraten. Auf Amazon.de oder Buch.de finden sich diverse SchreibwerkstĂ€tten fĂŒr jeden Anspruch und jeden Geldbeutel. Wenn Sie Ihre selbstverfassten Gedichte auch einem breiteren Publikum prĂ€sentieren wollen, empfiehlt sich der Titel „Zwischen Handwerk und Inspiration: Lyrik schreiben und veröffentlichen“ aus dem Uschtrin-Verlag.

Antwort 2:
Auch Fernschulen liefern solides Fachwissen und praktisches Know-how zum Gedichte schreiben; je nach Interesse lassen sich unterschiedliche Kurse belegen. Wer sich fĂŒr kreative Techniken beim Schreiben interessiert, findet zum Beispiel bei ils.de oder sgd.de Fernstudien fĂŒr verschiedene Themenbereiche und Fachrichtungen. Eine andere Möglichkeit sind Kurse bei der örtlichen Volkshochschule. Kontaktdaten und Programmhinweise finden Sie auf dem bundesweiten Portal vhs.de oder auf den Webseiten der regionalen Zweigstellen.

Antwort 3:
Gedichte schreiben macht besonders viel Spaß, wenn man sich dabei mit Gleichgesinnten austauschen kann. Ein lebhaftes Forum fĂŒr alle, die schreiben lernen oder ihre Technik verfeinern wollen, ist zum Beispiel die schreibwerkstatt.de. Wer keinen festen Kurs belegen möchte und das trockene Lernen aus BĂŒchern zu einseitig findet, kann hier in verschiedenen ThemenstrĂ€ngen mit anderen diskutieren, Erfahrungen austauschen und von vielen kostenlosen Tipps profitieren. Einen unkomplizierten Einstieg ermöglichen außerdem private SchreibwerkstĂ€tten. Das Angebot gliedert sich meist in mehrwöchige Kurse oder Kompaktworkshops am Wochenende, etwa in der Sommerakademie-harz.eu oder im KĂŒnstlerhaus-spiekeroog.de.

Antwort 1:
Fairer Handel verbessert die Lebenssituation kleinerer Hersteller und ihrer Familien in den EntwicklungslĂ€ndern. DarĂŒber hinaus soll er das Klima schĂŒtzen und somit Perspektiven fĂŒr die nachwachsenden Generationen schaffen. Dazu haben die nationalen Organisationen fĂŒr fairen Handel eine Dachorganisation (FLO) gebildet, die bestimmte Labels und GĂŒtesiegel vergibt. In Deutschland ist dies zum Beispiel das Label TransFair.org. Produkte mit diesem Siegel können Sie in vielen WeltlĂ€den oder in Bio-LĂ€den kaufen. Daneben existieren jedoch eine Reihe kleinerer Labels, die sich auf spezielle Unternehmen, Regionen oder Produkte beschrĂ€nken.

Antwort 2:
Fairer Handel findet mittlerweile auch online statt. Wer entsprechende Produkte kaufen möchte, findet zum Beispiel im eine-welt-shop.de eine große Auswahl. Das Sortiment reicht von Lebensmitteln ĂŒber Kosmetika bis zu Geschenkartikeln wie Keramik, Möbel, Schmuck, Taschen und Dekoartikel. Fair gehandelte Produkte gibt es mittlerweile außerdem in vielen SupermĂ€rkten und Einzelhandelsketten, wo sie in ausgewiesenen Regalen neben den konventionellen Produkten angeboten werden. Anzufinden sind dort etwa Anbieter wie gepa, claro oder El Puente.

Antwort 3:
Fairer Handel macht auch Technik attraktiver. Ein Spezialist fĂŒr ökologische BĂŒrotechnik, Holzmöbel und Leuchten ist Kenjano.de. Wer bisher glaubte, dass „grĂŒn“ nur fĂŒr Lebensmittel und Kleidung gilt, kann hier interessante Produkte fĂŒr den BĂŒroalltag entdecken, ob Bambustastatur, USB-Stick aus Holz oder umweltfreundliche Computer und Drucker. Europas grĂ¶ĂŸte Organisation fĂŒr umweltvertrĂ€glichen und sozialen Handel ist gepa.de. Die Homepage der Gesellschaft informiert ĂŒber Ziele und aktuelle Aktionen. DarĂŒber hinaus lassen sich im Online-Shop viele Lebensmittel und diverse Non-Food Artikel bestellen.

Antwort 4:
Das PrĂ€dikat „Fairer Handel“ spielt auch zunehmend im Tourismus eine Rolle. Dazu zĂ€hlen sowohl energiesparende Reiseformen, Umweltschutz am Urlaubsort als auch die Einhaltung von Sozialstandards fĂŒr Mitarbeiter von Hotels und Reisegesellschaften. Einen Überblick ĂŒber Reiseziele und Kosten bietet der Anbieter Fairreisen-online.de sowie die Plattform fair-travel.de.

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