Antwort 1:
Unter der Bezeichnung Retinitis Pigmentosa fasst man eine ganze Gruppe verschiedener Augenerkrankungen zusammen. Ursache ist immer eine genetische VerĂ€nderung am sogenannten RP-Gen. Nach ExpertenschĂ€tzungen besitzen etwa 1,2 Prozent der Menschen eine solche GenverĂ€nderung, zum Ausbruch kommt sie jedoch nur bei einem geringen Anteil der Betroffenen. In Deutschland sind es rund 35.000 Menschen, die im Laufe ihres Lebens unter der Netzhautkrankheit Retinitis Pigmentosa leiden. Der Verlauf kann sich dabei schleichend ĂŒber mehrere Jahrzehnte hinziehen. In der Regel sterben zunĂ€chst die StĂ€bchen in den Außenbereichen der Netzhaut ab. Die Folge ist eine zunehmende Verengung des Gesichtsfeldes, bis die Betroffenen ihre Umwelt nur noch in einem „Tunnelblick“ wahrnehmen können. Hinzu kommen eine fortschreitende Nachblindheit und eine Verringerung der SehschĂ€rfe.

Antwort 2:
Das Fatale an der Retinitis Pigmentosa ist, dass die Betroffenen ihrem Leiden kaum aktiv begegnen können. Medikamente oder Operationsmethoden gibt es bisher nicht. Fachleute bestĂ€tigen allerdings, dass die Molekulargenetik in den letzten Jahren sehr große Fortschritte gemacht hat, so dass es in Zukunft vielleicht wirkungsvolle TherapieansĂ€tze geben wird. Da Einzige, was die Betroffenen momentan gegen ihr allmĂ€hliches Erblinden tun können, ist eine rechtzeitige Schulung in elektronischen Hilfsmitteln. Zur VerfĂŒgung stehen etwa elektronische Sehhilfen, akustische Eingabehilfen am Computer oder spezielle Braille-Tastaturen.

Antwort 3:
FĂŒr Patienten mit Retinitis Pigmentosa bietet die Gentherapie neue Hoffnung. Wie das amerikanische Fachmagazin Technology Review im Februar 2009 berichtet, könnten die Neurobiologen bald soweit sein, die defekten Photorezeptor-Zellen durch ein eingeschleustes Spezial-Gen wieder lichtempfindlich zu machen. Welche Erfolge sich dadurch konkret erzielen lassen, ist noch nicht vorhersagbar, im Tierversuch hat die Technik jedoch bereits funktioniert. Da eine breitere medizinische Anwendung das Leben von mehreren Millionen Menschen verbessern könnte, ist der Anreiz auf jeden Fall ausreichend, um weitere Forschungen voranzutreiben.

Antwort 1:
Auf jede gute Stelle kommen dutzende Bewerbungen. Wenn Sie also nicht zu den GlĂŒckspilzen gehören, die so einmalige FĂ€higkeiten mitbringen, dass nur Sie fĂŒr den Job infrage kommen, dann mĂŒssen Sie sich zumindest mit ihrem Bewerbungsschreiben von der Masse abheben. Die perfekte Bewerbung ist dabei eine Kombination aus korrekter Ă€ußerer Form, angefangen mit einer ansprechenden Mappe bis zum richtigen Schrifttyp, und ansprechend gegliedertem und formuliertem Inhalt. Wer sich in dem Metier noch nicht auskennt oder sein Wissen auffrischen möchte, findet auf Karriere.de oder Bewerbung.de sehr detaillierte Tipps. Jeder einzelne Schritt der Bewerbung wird hier erklĂ€rt, vom Anschreiben ĂŒber den Lebenslauf bis zur Auswahl des richtigen Fotos.

Antwort 2:
Auch wenn man zweifeln mag, ob es eine perfekte Bewerbung ĂŒberhaupt gibt: die Ă€ußere Form und der Inhalt Ihrer Unterlagen lassen sich geschickt optimieren. In der Praxis ist es jedoch oft ein Balanceakt zwischen souverĂ€ner Selbstdarstellung und gezielter Eigenvermarktung. Da Sie die Chance des ersten Eindrucks tatsĂ€chlich nur einmal haben, sollten Sie fĂŒr die perfekte Bewerbung ausreichend Zeit und MĂŒhe verwenden. Hilfe sind hierbei BĂŒcher, mittlerweile gibt es sogar viele Ratgeber mit einer beigefĂŒgten CD-ROM, mit der sie gleich am PC kreativ loslegen können. Wer zum Beispiel bei Amazon.de unter dem Stichwort Bewerbung nachschaut, findet eine FĂŒlle gut bewertetet LeitfĂ€den.

Antwort 3:
Tipp: Mit Direktheit kommen Sie am weitesten. Höfliche Phrasen, nichts sagende Floskeln und ĂŒbertriebenes Eigenlob, das Sie nicht durch Fakten begrĂŒnden, machen eine ansonsten perfekte Bewerbung kaputt. Das wichtigste dabei ist, die Bewerbung bereits beim Schreiben mit den Augen eines Personalverantwortlichen zu sehen. Erfahrene Personaler und vielbeschĂ€ftige Chefs wollen keine Zeit verschwenden mit der LektĂŒre von komplizierten Formulierungen. Je klarer strukturiert Ihre Schreiben sind und je prĂ€gnanter Sie auf den Punkt kommen, desto besser.

Antwort 1:
Die Ausbildung zur OP Schwester ist in Deutschland immer nur eine fachliche Weiterbildung. Zuvor mĂŒssen Sie eine regulĂ€re dreijĂ€hrige Ausbildung als Krankenschwester absolviert haben, inklusive aller dort anfallenden Aufgaben. Wenn Sie dann zwei Jahre Berufserfahrung haben, sowohl auf Station als auch im OP, können Sie eine wiederum zweijĂ€hrige Weiterbildung anschließen. Eine wichtige Voraussetzung ist außerdem, dass sie in ihrer bisherigen Berufslaufbahn bereits ausreichend im OP gearbeitet haben. In der Regel sind dazu zwölf Monate Arbeitszeit als sogenannte „Krankenschwester fĂŒr den Operationsdienst“ nötig. Sowohl die Ausbildung als auch die Weiterbildung sind kostenlos.

Antwort 2:
In einigen BundeslĂ€ndern gibt es diese strengen zeitlichen Regeln nicht. Wer sich darĂŒber informieren möchte, wie die Weiterbildung zur OP Schwester an seinem Wohnort geregelt ist, sollte daher die jeweiligen lĂ€nderspezifischen Verordnungen einsehen. Außerdem heißt die offizielle Bezeichnung fĂŒr diesen Beruf seit einigen Jahren „Fachkrankenschwester/-pflegerin fĂŒr den Operationsdienst“. Die Ausbildung erfolgt weitgehend im direkten praktischen Einsatz, ergĂ€nzt durch den Besuch von Fachkursen. Wie im gesamten medizinischen Bereich ist die Weiterbildung sehr anspruchsvoll, eröffnet aber einen vielseitigen Arbeitsbereich. Die OP Schwester erwirbt die nötigen Kompetenzen, um medizinische GerĂ€te herzurichten, dem Chirurgen Instrumente anzureichen und den Patienten bei der OP-Vorbereitung zu betreuen.

Antwort 3:
Im Operationssaal arbeiten FachkrĂ€fte mit unterschiedlicher Ausbildung. Neben den Chirurgen und AnĂ€sthesisten sind das vor allem operationstechnische Assistenten, die sogenannten OTAs. Auch wenn Laien die Personen meist fĂŒr OP Schwestern halten, sind sie das faktisch nicht. Im Gegensatz zur OTA hat die „richtige“ OP Schwester eine viel umfassendere Ausbildung und wird in der Regel auch vielseitiger eingesetzt. Manche Kliniken verlangen vor der Weiterbildung zur Fachkrankenschwester fĂŒr den OP Dienst, dass sich die Bewerber fĂŒr mehrere Jahre beruflich verpflichten. Da die Ausbildungskosten sehr hoch sind, wollen sie so ihre Investition absichern.

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