Ernährung in der Schwangerschaft: Auf was muss ich besonders achten?

Wer sich ständig gesund ernährt, der muss auch für die Ernährung in der Schwangerschaft nicht allzu viel ändern. Die werdende Mutter sollte darauf achten, dass sie nicht zu viel Fette, sondern dafür mehr Vitamine und Mineralien zu sich nimmt. Rohes Obst und Gemüse sind eine sinnvolle Ergänzung, wenn man auf die Dinge verzichtet, die für einen Blähbauch sorgen. Nicht nur die dadurch entstehenden Verdauungsgeräusche sind unangenehm für das Ungeborene, sondern die dabei entstehenden Gase beanspruchen auch zusätzlichen Platz im Bauch, was dann wiederum für Spannungen und Druckgefühle sorgt.

Gute Hinweise, welche Speisen man in der Ernährung in der Schwangerschaft besser meiden sollte, bekommt man auch, wenn man sich von seinem Hausarzt ein Merkblatt zum Thema Gallendiät aushändigen lässt. Ansonsten ist alles erlaubt, was Spaß macht und worauf man gerade Lust hat, auch wenn die Mitmenschen manchmal belustigt drein schauen, wenn man zur Tafel Schokolade eine Scheibe Schnittkäse verputzt.

Bei den Süßigkeiten sollte man allerdings auf ein gesundes Maß achten, damit im Bauch kein potentieller Diabetiker heranwächst und man sich nach der Geburt mit „Schwimmringen“ um die Hüfte plagen muss. In den letzten Wochen sollte man bei der Ernährung in der Schwangerschaft auf eine reichliche Kalziumzufuhr achten und vor allem aufpassen, dass man reichlich trinkt. Das gilt auch über die Geburt hinaus. Der Körper der werdenden Mutter bereitet sich dann nämlich auf das Stillen vor, was im Übrigen die natürlichste Form ist, den während der Schwangerschaft angefutterten Babyspeck wieder loszuwerden.

Außerdem muss man sich nicht einreden lassen, dass man während der Schwangerschaft „für Zwei“ futtern muss. Sicher ist der Nährstoffbedarf während der Schwangerschaft etwas höher als normal, aber das bedeutet nicht, dass man 4.000 Kalorien und mehr am Tag zu sich nehmen sollte.

Montag, 22. September 2008
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