Sind Appetitzügler gefährlich?

Jeder Wirkstoff, der in die Neurotransmission des Gehirns eingreift, kann gefährlich werden. Da auch die Appetitzügler in den Stoffwechsel des menschlichen Gehirns eingreifen, gehören sie zu den Medikamenten, die immer nur nach Absprache mit dem behandelnden Arzt und nach einer vorangegangenen gründlichen Anamnese und Untersuchung in einer individuell festgelegten Dosierung eingenommen werden sollten.

Verschiedene der eingesetzten Wirkstoffe erhöhen das Risiko von Herzerkrankungen. Auch sollte nicht unterschätzt werden, dass man von einem als Appetitzügler eingesetzten Wirkstoff sehr schnell abhängig werden kann. Das bedeutet, dass man in einen Teufelskreis gerät, aus dem man ohne fachkundige Hilfe kaum wieder heraus findet.

Eine zweite beim Appetitzügler lauernde Gefahr liegt nach dem Zeitraum der Verabreichung. Zwar kann man während der Behandlung das Gewicht schnell reduzieren, aber man stellt dabei seine Ernährungsgewohnheiten nicht bewusst um, so dass es nach Behandlungsende in den meisten Fällen sehr schnell wieder zu einer Gewichtszunahme kommt. Das heißt im Klartext, dass hier der Jojo- Effekt der klassisch- strengen Diäten ebenfalls zum Tragen kommt.

Besser ist es da, sich über natürliche Appetitzügler zu informieren. Verschiedene Obst- und Gemüsesorten enthalten Stoffe, die eine ähnlich schnelle Wirkung auf das Sättigungsgefühl haben, bei denen man aber kein gesundheitliches Risiko eingeht und nebenbei gleich noch den positiven Nebeneffekt der Vitaminzufuhr hat, der sich fördernd auf die Tätigkeit des Immunsystems und damit das Wohlbefinden des menschlichen Körpers auswirkt.

Dienstag, 30. Dezember 2008
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