Wann spricht man von einer Essstörung?
Antwort 1:
Fast jede dritte Frau entwickelt im Lauf ihres Lebens eine Essstörung. Meist ist das nur ein vorübergehendes Phänomen, doch in einigen Fällen überschreitet das Essverhalten die Grenze zur Krankheit. Am bekanntesten sind Magersucht (Anorexia) und Ess-Brech-Sucht (Bulimie). Wie die Namen bereits ausdrücken, verlieren die Betroffenen dabei die Kontrolle über ihr Essverhalten und zeigen die typischen Anzeichen einer Sucht. Neben den körperlichen Folgen von extremer Magerkeit und häufigem Erbrechen zeigen Menschen mit einer Essstörung eine zunehmende psychische Fixierung auf das Essen. Denken und Fühlen kreisen fast nur noch um das Körpergewicht, so dass Therapien in Fachkliniken wie Christoph-Dornier-Klink.de sowohl auf die körperlichen Symptome als auch auf die psychischen Ursachen eingehen.
Antwort 2:
Essstörungen betreffen längst nicht mehr nur Frauen oder junge Mädchen. Auch viele Männer orientieren sich heute an einem falschen Schlankheitsideal und versuchen mit Diäten abzunehmen. Dabei sind Diäten oftmals der Einstieg in eine Essstörung. Während Frauen versuchen, sich mit strengem Fasten oder Abführmitteln von vermeintlich überschüssigen Pfunden zu befreien, neigen Männer zu exzessivem Sport, um möglichst viele Kalorien zu verbrennen. In beiden Fällen verliert das Essen seine Normalität und das Selbstwertgefühl hängt immer mehr vom Einhalten von Diätvorschriften und dem Körpergewicht ab. Im Laufe der Zeit ändert sich die Wahrnehmung des eigenen Körpers so sehr, dass selbst schlanke Menschen sich als zu dick empfinden. Ein hilfreiches Forum für Betroffene und Angehörige ist essprobleme.com.
Antwort 3:
Wie bei anderen Abhängigkeiten spielen auch bei der Essstörung seelische Bedürfnisse eine Rolle. Denn gerade das Essen ist mit vielen emotionalen Effekten verknüpft, die den körperlichen Hunger teilweise überdecken. Wer häufig zu viel oder zu wenig isst, tut dies also meist aus einer inneren Spannung heraus. Um zu verstehen, welcher emotionale „Hunger“ uns die Kontrolle über das Essverhalten verlieren lässt, lohnt ein Blick auf die Webseite sehnsuchthunger.de.