Was bedeutet die Diagnose Morbus Crohn?

Die Ursachen für die Entstehung von Morbus Crohn konnten bis heute noch nicht abschließend geklärt werden. Fest steht nur, dass verschiedene Ursachen dafür in Frage kommen. Wer heute die Diagnose Morbus Crohn gestellt bekommt, der kann einerseits davon ausgehen, dass man mit modernen Medikamenten die Symptome dieser Darmerkrankung gut lindern kann, muss sich aber anderseits auch darauf einstellen, dass Morbus Crohn bis jetzt noch nicht heilbar ist, obwohl die Wissenschaftler mit Hochdruck daran forschen.

Heimtückisch bei dieser Entzündung des Dickdarms ist, dass die Krankheit in Schüben verläuft, deren Auftreten sich kaum vorhersagen lässt, obwohl man inzwischen weiß, dass verschiedene Faktoren neue Schübe auslösen können. Dabei manifestiert sich Morbus Crohn nicht nur mit den charakteristischen Durchfällen, sondern kann auch andere Krankheitszeichen mit sich bringen, die auch auf andere Ursachen hindeuten können, so dass die zu Grunde liegende Darmerkrankung oft erst sehr spät erkannt wird.

Zusätzlich zum Durchfall können Schmerzen im rechten Unterbauch mit erhöhter Körpertemperatur auftreten, was oft zur Fehldiagnose Blinddarmreizung führt. Neben der Appetitlosigkeit und allgemeiner Schwäche können auch schubweise auftretende Gelenkentzündungen ein Anzeichen für Morbus Crohn sein, was wiederum die Abgrenzung zu rheumatischen Erkrankungen, Infektionen mit Chlamydien und Borrelien sowie zu den Folgen einer Langzeitbehandlung mit Antibiotika sehr schwierig macht.

Nur mit Spiegelungen des Verdauungsbereiches lässt sich ein sicherer Nachweis für Morbus Crohn erbringen, wie man unter http://www.netdoktor.de/Krankheiten/Morbus-Crohn/Diagnose/Morbus-Crohn-Diagnose-7086.html nachlesen kann.

Dienstag, 30. Dezember 2008
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