Was kann bei einer Narkose alles passieren?

Antwort 1:
Das Wichtigste, was bei einer Narkose passiert, ist natürlich das Ausschalten des Schmerzempfindens. Allein dadurch werden operative Eingriffe möglich. Da es sich bei den verwendeten Narkosemitteln um hoch wirksame Medikamente handelt, sind allerdings Risiken nicht ausgeschlossen. Neben allgemeinen Nebenwirkungen auf das Herz-Kreislauf-System entscheidet vor allem der individuelle Gesundheitszustand des Patienten über das Narkoserisiko. Aus diesem Grund wird jeder Patient vor dem Eingriff vom Anästhesisten genau befragt, etwa zu Vorerkrankungen wie Herzinfarkt, Diabetes oder Lungenproblemen. Hinzu kommen Labortests und die EKG-Aufzeichnung. Mit dieser Voruntersuchung erhält das OP-Team die nötigen Informationen, um das geeignete Narkoseverfahren auszuwählen. Außerdem weiß der Anästhesist dann, auf welche möglichen Komplikationen er während der Narkose besonders achtgeben muss. Wer vor einer OP persönliche Fragen loswerden möchte, kann dies auch im Forum des chirurgie-Portal.de tun.

Antwort 2:
Wie die Webseite operieren.de anschaulich erklärt, unterscheiden sich die Risiken bei den verschiedenen Narkoseverfahren erheblich. Während die Vollnarkose das Bewusstsein des Patienten ausschaltet und das gesamte Herz-Kreislauf-System belastet, hat die lokale Narkose wesentlich weniger Nebenwirkungen. Gelegentlich treten Übelkeit und Schwindelgefühle auf, nach einer Intubation kann es darüber hinaus zu Halsschmerzen und Heiserkeit kommen. Falls einzelne Zähne gelockert sind, können sie sich durch die Intubation zusätzlich lösen. Bei der Spinal- oder Periduralanästhesie muss der Patient zudem bestimmte Regeln einhalten, um Kopfschmerzen vorzubeugen.

Antwort 3:
Jedes Narkoseverfahren hat, ob Leitungsanästhesie, örtliche Betäubung, Plexus- oder Spinalanästhesie. Risiken. Eines der schonendsten Verfahren zur Narkose ist die Akupunktur. Gerade Menschen mit Vorerkrankungen profitieren von dieser klassischen chinesischen Technik. Beliebt ist sie hierzulande auch in der Geburtshilfe, da Mutter und Kind auf diese Weise ohne pharmazeutische Nebenwirkungen die Geburt erleben können. Infos zu qualifizierten Ärzten und Anwendungsbereichen finden Sie auf dem Portal der Deutschen Ärztegesellschaft für Akupunktur, daegfa.de.

Mittwoch, 5. Mai 2010
Einen Kommentar schreiben