Was versteht man unter Astigmatismus?

Antwort 1:
Der Großteil der Sehstörungen besteht aus Kurz- und Weitsichtigkeit. Manchmal tritt jedoch eine weitere Komponente dazu. Der Astigmatismus entsteht durch eine unregelmĂ€ĂŸige KrĂŒmmung der Hornhaut, die den Lichtstrahl je nach Einfallsebene unterschiedlich bricht. In der Folge wird das Bild auf der Netzhaut teilweise unscharf abgebildet. Bis zu einer StĂ€rke von 0,5 Dioptrien gleicht das Gehirn die UnschĂ€rfe aus. DarĂŒber hinaus ist eine Sehhilfe nötig, entweder in Form von zylindrischen BrillenglĂ€sern oder als spezielle Kontaktlinse. Wenn Astigmatismus gemeinsam mit einer anderen Fehlsichtigkeit auftaucht, ist die Korrektur durch einen chirurgischen Eingriff ideal. Augenkliniken wie care-vision.de oder lasik-germany.de sind auf refraktĂ€re Chirurgie spezialisiert.

Antwort 2:
Astigmatismus ist auch unter den Namen HornhautverkrĂŒmmung oder Stabsichtigkeit bekannt. In aller Regel ist diese Sehstörung angeboren. Oft dauert es jedoch einige Jahre, bis Eltern die Sehstörung ihrer Kinder bemerken und einen Augenarzt aufsuchen. Er diagnostiziert dann eine unregelmĂ€ĂŸige KrĂŒmmung der Hornhaut. In seltenen FĂ€llen entsteht die Stabsichtigkeit jedoch auch in Folge eines Unfalls. Da die Hornhaut ganz wesentlich fĂŒr die richtige Brechung des Lichts verantwortlich ist, können bereits kleine SchĂ€den zu Sehstörungen fĂŒhren. Durch regelmĂ€ĂŸige Checks beim Augenarzt lĂ€sst sich der Fehler jedoch gut korrigieren.

Antwort 3:
Als Betroffener kann man selbst nicht erkennen, ob eine Stabsichtigkeit oder eine Kurzsichtigkeit vorliegt. Das Sehbild ist in beiden FĂ€llen Ă€hnlich: Durch eine Verformung der Hornhaut treffen die Lichtstahlen nicht mehr korrekt gebĂŒndelt auf die Netzhaut und verzerren das Bild. Ein Sehtest beim Optiker oder der Besuch beim Augenarzt bringen jedoch schnell Klarheit. Zur Korrektur des Astigmatismus empfiehlt der heute immer hĂ€ufiger eine Laserbehandlung. Da diese eine hochprĂ€zise Einstellung der Hornhaut erlaubt, kann sie Kurz- und Stabsichtigkeit in nur einem Eingriff dauerhaft beseitigen. Über das Portal myBody.de findet man qualifizierte Experten vor Ort.

Montag, 10. Mai 2010
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