Wie gefährlich ist Schwangerschaftsdiabetes?

Eine Schwangerschaftsdiabetes birgt vor allem für das ungeborene Kind eine ganze Reihe von Gefahren. Untersuchungen haben gezeigt, dass bei einer Schwangerschaftsdiabetes das Risiko von Fehlgeburten signifikant erhöht ist.

Darüber hinaus müssen viele Kinder, deren Mutter diese Erkrankung entwickelt, per Kaiserschnitt geholt werden, weil sie ein so hohes Gewicht entwickeln, dass eine Geburt auf dem von der Natur vorgegebenen Weg ein nicht zu rechtfertigendes Risiko wäre, denn häufig kommt es dabei beim Säugling zu Knochenbrüchen, weil die Geburtswege zu eng sind. Eine Schwangerschaftsdiabetes erhöht für das Kind auch das Risiko für organische Schäden dramatisch, so dass hier eine permanente Überwachung unumgänglich ist.

Das gilt auch für die Zeit nach der Geburt, weil Säuglinge von Müttern mit Schwangerschaftsdiabetes deutlich öfter in den ersten Lebenswochen sterben. Deshalb ist es extrem wichtig, dass die werdenden Mütter regelmäßig zu den Vorsorgeuntersuchungen gehen, weil in diesem Rahmen auch die Blutuntersuchungen vorgenommen werden, bei denen man eine Schwangerschaftsdiabetes feststellen kann.Der behandelnde Arzt wird dann Empfehlungen geben, wie die werdende Mutter dem entgegen wirken kann.

Dazu wurden von den Medizinern inzwischen spezielle Ernährungsprogramme entwickelt, mit deren konsequenter Einhaltung man das Risiko für Schäden beim ungeborenen Kind deutlich mindern kann. Ist damit keine Besserung zu erzielen, muss man der Schwangerschaftsdiabetes mit der vorübergehenden Gabe von Insulin entgegen wirken. Wer das genauer wissen möchte, findet bei http://www.onmeda.de/ratgeber/schwangerschaft/krankheiten/schwangerschaftsdiabetes.html einen sehr guten Überblick.

Dienstag, 30. Dezember 2008
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