Wie läuft eine Entfernung der Schweissdrüsen ab und welche Risiken gibt es?

Antwort 1:
Wer unter einer übermäßigen Aktivität der Schweissdrüsen leidet, kann oft nur durch eine Operation Besserung erreichen. Wenn die Hyperhidrose durch eine krankhafte Überproduktion der Drüsen verursacht ist, reichen herkömmliche Deos nicht aus. Auch mit Medikamenten ist einer übermäßigen Schweißproduktion meist nicht beizukommen. In der OP werden die betroffenen Drüsen unter den Achseln chirurgisch abgesaugt, so dass ein Wiederauftreten des Leidens ausgeschlossen ist. In vielen Fällen nimmt nach dem Eingriff auch die Schweißabsonderung an anderen Körperregionen ab. Doch auch wenn die Entfernung der Schweissdrüsen zu den weniger aufwendigen Operationen zählt, ist sie natürlich nicht gänzlich risikolos. Einige Tage nach der OP kann zum Beispiel die Wundstelle nässen, bei mangelnder Hygiene besteht auch das Risiko einer Entzündung. Je erfahrener der behandelnde Chirurg ist, desto geringer sind jedoch die Risiken. Adressen mit versierten Fachkliniken finden Sie etwa unter modernbeauty.de.

Antwort 2:
Am geringsten sind die Risiken, wenn Sie die Schweissdrüsen mit einem minimal-invasiven Absaugverfahren entfernen lassen. Da hier nur winzige Einschnitte in die Haut gemacht werden müssen, entfällt die Gefahr der Wundinfektion nahezu vollständig. Außerdem benötigen Sie für diesen Eingriff nur eine sehr geringe Menge Narkosemittel, so dass auch Kreislaufprobleme in der Regel nicht auftreten. Sobald der Arzt jedoch per Skalpell eine größere Wundfläche eröffnet, steigt das Risiko von Wundheilungsstörungen, Narbenmissbildungen und Gewebenekrosen an.

Antwort 3:
Bevor Sie eine Operation wagen, können Sie zunächst eine Behandlung mit Botox durchführen lassen. Vor allem an empfindlichen Körperregionen wie den Händen oder Füßen kann man mit dieser Methode gute Erfolge erzielen. Da die Wirkung nur einige Monate anhält, muss sie allerdings regelmäßig wiederholt werden. Rein medizinisch ist dies auch kein Problem. Ein Hinderungsgrund könnten lediglich die stets neu entstehenden Kosten sein. Mit mehreren Hundert Euro muss man pro Eingriff rechnen. Im Vergleich dazu ist ein Absaugen der Schweissdrüsen langfristig günstiger.

Mittwoch, 21. Oktober 2009
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