Wie oft sollte man eine Blutuntersuchung machen lassen?

Antwort 1:
Neben der körperlichen Untersuchung liefern auch unsere Körperflüssigkeiten wichtige Informationen über den Gesundheitszustand. Mit einer Blutuntersuchung lassen zum Beispiel viele verschiedene Krankheiten oder Mangelzustände erkennen. Um etwas zu finden, muss man allerdings wissen, was man sucht. Jede Blutabnahme hat daher ein bestimmtes Ziel, und entsprechend vielfältig sind die im Labor durchgeführten Analysen. Ein „kleines Blutbild“ wird bei den meisten Routinekontrollen erstellt, etwa im Rahmen der jährlichen Vorsorge. Das aufwendigere „große Blutbild“ lässt der Arzt dagegen nur beim Verdacht auf eine gesundheitliche Störung anfertigen. Welche Werte dabei genau ermittelt werden, erfahren Sie auf Medizinportalen wie netdotkor.de oder onmeda.de.

Antwort 2:
Die Blutuntersuchung gehört heute zur Standarddiagnostik beim jährlichen Check-up. Häufigere Kontrollen sind lediglich bei Personen mit bestimmten Krankheiten erforderlich. So sollten zum Beispiel Menschen mit Funktionsstörungen der Schilddrüse oder Leberkrankheiten öfter ihren Arzt aufsuchen. Bei Schilddrüsenerkrankungen ist dies meist zweimal im Quartal. Auch bei einer bekannten Immunschwäche oder Tumorerkrankungen nimmt der Mediziner in kürzeren Intervallen Blutproben und schickt sie ins Speziallabor. Diese Leistungen sind dann auch alle von der Kasse gedeckt. Wenn Sie auf eigenen Wunsch eine vorbeugende Analyse machen lassen wollen, etwa nach einer Diät, müssen Sie die Leistungen dagegen selbst bezahlen. Ob Ihre Krankenversicherung eine individuell gewünschte Blutuntersuchung zahlt, sollten Sie daher unbedingt vor der Blutabnahme abklären.

Antwort 3:
Wenn Sie gesund sind, reicht es, einmal jährlich ein kleines Blutbild erstellen zu lassen. Alle weiteren Analysen machen nur Sinn, falls ein Krankheitsverdacht besteht. Wie häufig Sie zur Blutuntersuchung gehen sollten, hängt von Ihrem Gesundheitszustand und den eingenommenen Medikamenten ab. Manche Krankheiten erfordern eine häufigere Kontrolle, ebenso wie einige Medikamente, die bei hoher Konzentration oder langfristiger Einnahme den Organismus schädigen können. Wann eine Analyse fällig ist, entscheidet daher der Arzt.

Dienstag, 20. Juli 2010
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