Alte Berufe: Wo findet man Informationen zu dem Thema?
Antwort 1:
Für alle, die sich für alte Berufe interessieren, gibt es ein paar sehr informative Bücher zu diesem Thema. Unter dem Titel „Von Kaffeeriechern, Abrittanbietern und Fischbeineinreißern“ kann man bei amazon.de zum Beispiel ein kurios-vergnügliches Buch über verschwundene Berufe bestellen. Auch der Quacksalber und der Scharfrichter werden hier auf anregende Weise gewürdigt. Sehr umfangreich und historisch detailliert ist außerdem das Nachschlagewerk von Rudi Palla, in dem sich sogar die anstrengenden Tätigkeiten des Planetenverkäufers und Rosstäuschers recherchieren lassen. Ein gelungener Mix aus Information und Unterhaltung.
Antwort 2:
Viele alte Berufe gibt es immer noch, sie begegnen uns heute lediglich unter anderem Namen. Bei der Jobsuche muss man sich daher etwas umstellen. Der frühere Personalleiter nennt sich heute zum Beispiel „Director of Human Resources“, der Buchhalter wird mit „Billing Manager“ bezeichnet. Beim „Key Accounter“ weiß man dagegen nur, dass er etwas mit dem Verkauf zu tun hat, das kann aber vom normalen Verkäufer bis zum Großkundenbetreuer reichen. Wirklich aussagekräftig sind diese Bezeichnungen daher nicht. Wer ein wenig Übersetzungshilfe benötigt, schaut auf das Portal bibb.de. Dort findet man Infos über alte Berufe und ihre modernisierten Nachfolger, inklusive aktueller Ausbildungsprofile. Tipp: Wer wissen möchte, ob seine vor Jahren angeschlossene Ausbildung noch anerkannt ist, kann sich online ebenfalls informieren und eventuelle Weiterbildungsmöglichkeiten recherchieren.
Antwort 3:
Keine Frage, die Arbeitswelt war früher gänzlich anders. Viele Tätigkeiten, für die unsere Eltern oder Großeltern noch aufwändig ausgebildet wurden, sind durch die moderne Technik überflüssig geworden. Andere alte Berufe sind einfach nicht mehr gefragt. Damit die vergangenen Zeiten nicht ganz vergessen werden, haben aber einige Historiker ihr Wissen ins Netz gestellt. Eine schöne Liste mit untergegangenen Berufsbezeichnungen hat etwa bielski.de erstellt: von Abdecker bis Zwirner. Sehr ergiebig ist zudem die Sammlung des Ahnenforschers andreas-karstens.de.