Wie finde ich Informationen rund ums Thema Aus- und Weiterbildung?
Wer arbeitslos oder von Kündigung bedroht ist, der sollte zuerst beim Arbeitsamt anfragen, wie es mit einer Aus- und Weiterbildung ausschaut. Das hat den Vorteil, dass die Agentur in den meisten Fällen für die Kosten aufkommt und für die Zeit einer Ausbildung Unterhaltsgeld zahlt.
Auch über den Europäischen Sozialfonds kann man eine Aus- und Weiterbildung fördern lassen. Ansprechpartner dafür ist die Kreditbank für Wiederaufbau, die man unter dieser Bezeichnung auch mit einer umfangreichen Präsenz im Internet findet.
Darüber hinaus gibt es bei der Industrie- und Handelskammer sowie bei den regionalen Handwerkskammern gute Angebote zur Weiterbildung. Sie eignen sich vor allem für Freiberufler und selbstständige Unternehmer. Schwerpunkt dabei sind die gesetzlichen und steuerlichen Grundlagen, die in den verschiedenen Branchen beachtet werden müssen. Auch laufen dort die Informationen zusammen, welche Bildungsträger in der Region Umschulungen oder eine Aus- und Weiterbildung zu einem konkreten Fach durchführen oder geplant haben, denn diese müssen ihre Zöglinge bei der IHK oder der Handwerkskammer zur Prüfung anmelden.
Im Internet ist auch ein Verzeichnis der regionalen Volkshochschulen hinterlegt, über das man zu den einzelnen Bildungsträgern gelangt und sich deren Angebote genauer anschauen kann. Wenn man sich mit dem Gedanken an eine Aus- und Weiterbildung trägt, sollte man auch die Fernakademien nicht aus dem Auge lassen, die ihre Lehrgänge über Anzeigen bevorzugt in Programmzeitschriften oder über das Internet verbreiten. Auf sie stößt man auch, wenn man Google, Yahoo, MSN und Co. nach „Fernakademien“ und „Internetausbildung“ suchen lässt.
Natürlich kann man auch ins Branchenbuch schauen und die dort eingetragenen Bildungsträger telefonisch kontaktieren. Sie werden auf Anfrage bereitwillig ihre Schulungsprogramme per E- Book oder per Post zusenden.
Dienstag, 23. September 2008