Gibt es eine Ausbildungsplatzbörse im Internet?

Antwort 1:
Das Rennen um die besten Lehrstellen beginnt bereits viele Monate vor Ausbildungsbeginn. Wer einen der begehrten Plätze haben möchte, muss sich also rechtzeitig kümmern. Aber auf der Ausbildungsplatzbörse im Internet kann man auch noch kurz vor Ende des Schuljahres Glück haben. Für Berufe im Handwerk lohnt zum Beispiel ein Blick auf die ihk-lehrstellenbörse.de. Tipp: Statt nur passiv zu lesen kann man dort auch ein eigenes Gesuch aufgeben. Falls ein Unternehmen noch freie Stellen hat, wird es sich dann melden.

Antwort 2:
Im Internet gibt es gleich mehrere Infoportale für Schüler auf Jobsuche. Aubi-plus.de informiert zum Beispiel über aktuelle Berufsbilder, hilft bei der Suche nach passenden Unternehmen und gibt Tipps für die Bewerbung. In einer Ausbildungsplatzbörse können Jugendliche in mehr als 100.000 Angeboten stöbern. Um freie Stellen in der Nähe oder der gewünschten Branche ausfindig zu machen, gibt man einfach seine Wünsche in die Suchmaske ein. Neben Plätzen für den 1. August zeigt die Ausbildungsplatzbörse auch freie Stellen zum 1. Februar an. Wer gern in einer bestimmten Firma arbeiten möchte, kann auch danach gezielt suchen, wahlweise in regionalen Filialen oder im gesamten Bundesgebiet.

Antwort 3:
Kleinere Firmen melden ihre Lehrplätze meist direkt an die Arbeitsagentur. Diese stellt die Angebote auf jobboerse.arbeitsagentur.de in das Internet. Zudem veranstalten die regionalen Agenturen regelmäßig Ausbildungsbörsen, an denen zahlreiche Betriebe, Verbände und Kammern teilnehmen. Jugendliche können bei diesen Terminen konkrete Infos bekommen und sofort Bewerbungsgespräche führen. Um möglichst viele Interessenten zu erreichen, werben große Unternehmen zusätzlich auf ihrer Webseite um neue Mitarbeiter. Dasselbe tun Branchenverbände oder der öffentliche Dienst, der zum Beispiel unter bund.de eine eigene Job-Plattform betreibt. Die Ausbildungsplatzbörse listet alle freien Lehrstellen in der öffentlichen Verwaltung. Um auf dem Laufenden zu bleiben, kann man die Infos sogar als kostenlosen Newsletter abonnieren.

Dienstag, 21. Februar 2012
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