Kann man sich die aktuelle Wetterwarnung aufs Handy schicken lassen?

Antwort 1:
Ob Regen, Schnee, Glatteis oder Sturm – der amtliche Deutsche Wetterdienst (DWD) erstellt täglich Lageberichte für das ganze Bundesgebiet und für jeden Landkreis eine regionale Wetterwarnung. In Regionen mit kritischer Wetterlage ergehen dabei konkrete Tipps, etwa für Autofahrer, Bootsführer oder Wintersportler. Um die Webseite des Wetterdienstes zu entlasten und Nutzern den Zugang zu vereinfachen, sind die Infos unter der separaten Adresse wettergefahren.de übersichtlich gelistet. Der Service ist kostenlos online abrufbar. Da nicht jeder unterwegs auf das Internet zugreifen kann, liefern einige Anbieter die Wetterwarnung auch aufs Handy. Einen mobilen Infodienst betreibt zum Beispiel smswarn.de. Je nach Anzahl der gebuchten Module liegen die monatlichen Grundpreise zwischen 99 Cent und vier Euro.

Antwort 2:
Deutlich preiswerter und differenzierter sind die Tarife von Unwetterhandy.de. Als Kunde hat man die Wahl zwischen vier Tarifen, bei denen der teuerste 2,99 im Monat kostet. Bei jeder Wetterwarnung für Ihren Landkreis bekommen Sie eine sms auf Ihr Handy geschickt. Damit sind Sie Regen und Schnee immer einen entscheidenden Schritt voraus. Inbegriffen sind alle Warnungen der Stufen zwei bis vier. Wer nur vor extremen Situationen gewarnt werden möchte, bucht den preisgünstigeren Tarif Unwetter – für weniger als 1,50 Euro im Monat.

Antwort 3:
Ganz besonders wichtig sind aktuelle Wetterwarnungen natürlich für Rettungskräfte, Seefahrt und Flugverkehr. Feuerwehrleute und Piloten werden dabei in der Regel durch ihre jeweiligen Fachverbände und Organisationen informiert. Anders sieht es für Freizeitkapitäne aus. Sie müssen sich selbst mit allen nötigen Daten versorgen. Auf See ist dies besonders schwierig, da hier keine regulären, nach Landkreisen gestaffelten Infos abrufbar sind. Eine Alternative ist der seewetterbericht.de. Der Dienst liefert die aktuelle Wetterwarnung für die wichtigsten Segelreviere, von Nord- und Ostee über Mittelmeer und Kanaren bis zur Karibik.

Mittwoch, 3. März 2010
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