Woran erkenn ich, dass mein Kind Kontakt mit Drogen hat und was sollte ich unternehmen?

Antwort 1:
Wenn Sie wissen wollen, ob Ihr Kind Drogen nimmt, sollten sie auf typische körperliche und psychische Anzeichen achten. Gute Tipps hierzu finden Sie im Suchthilfe-Magazin.de. Neben erweiterten Pupillen und Alkohol- oder Zigarettengeruch fallen vor allem charakterliche Veränderungen auf. Letzte Gewissheit ergibt aber nur ein medizinischer Test. Infos und Antragsformulare können besorgte Angehörige zum Beispiel über die Webseite drogenkonsum-ausschliessen.de herunterladen. Durchgeführt wird der Test dann bei einem Hausarzt Ihres Vertrauens.

Antwort 2:
Drogenkonsum ist unter Jugendlichen weit verbreitet. Die meisten haben bis zum 18. Lebensjahr Kontakt mit Drogen gehabt, in der Regel sogar mit verschiedenen Rauschmitteln wie Alkohol, Cannabis und Ecstacy. Welche Kinder betroffen sind, ist weitgehend unabhängig vom Elternhaus. Auch die Ursachen sind sehr vielfältig, so dass selbst Eltern von guten Schülern, erfolgreichen Sportlern und sozial beliebten Kindern nicht sicher sein können, ob Ihr Junge oder Mädchen Suchtmittel nimmt. Unter dem Motto „Gefahr erkannt – Gefahr gebannt“ bieten Hersteller wie hedimed.de praktische Tests für Eltern. Neben Teststreifen für Urin und Speichel, die naturgemäß die Mitarbeit des Jugendlichen erfordern, gibt es dabei auch Wischtests. Statt Körperflüssigkeiten können Sie mit den Teststreifen ganz einfach Kleidungsstücke, Handy oder Computertastaturen auf Rückstände von Drogen überprüfen. Auch wenn das Ergebnis nichts über die Dauer und Menge des Konsums aussagt, ist es ein wichtiger Anhaltspunkt für weitere Maßnahmen.

Antwort 3:
Jugendliche sind neugierig und abenteuerlustig. Das ist auch ganz richtig so, denn ohne den Mut zum Risiko würden sie kaum ein eigenes Leben aufbauen. Dennoch sind Eltern natürlich besorgt, ob ihr Kind sich eventuell selbst in Gefahr bringt. Das größte Risiko sind Drogen. Angefangen bei der gelegentlichen Zigarette und dem Party-Bier bis zu gefährlicheren Suchtmitteln. Wer sichergehen möchte, dass sein Kind „sauber“ ist, muss also gleich mehrere Substanzen kontrollieren. Praktische Schnelltests gibt es etwa bei alkomat.net.

Montag, 30. August 2010
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