Ich baue meine Zargen selbst ein. Was ist zu beachten?
Um Zargen für Türen selbst einbauen zu können, ist vor allem eine gute Vorbereitung wichtig. Dazu gehört es auch, die Zargen der alten Tür so vorsichtig zu demontieren, um möglichst wenig Schaden an der gemauerten und geputzten Türlaibung zu verursachen. Anschließend sollten alle losen Putzteile mit einem Hammer abgeklopft und die schadhaften Stellen neu verputzt werden.
Für den Laien empfiehlt sich Gipsputz, weil er sich sehr leicht verarbeiten lässt und man ihn notfalls mit einem großen nassen Schwamm glatt ziehen kann. Sind die Oberflächen neu eingeebnet, geht es ans Ausmessen der neuen Zargen. Dabei sollte man beachten, dass zwischen der Türlaibung und den Zargen rundherum jeweils etwa ein Zentimeter Platz bleiben sollte.
Wurden die neuen Zargen geliefert, kann man sie nach der Anleitung des Herstellers vormontieren. Fehlt diese Anleitung, sollte man sich nach den allgemeinen Hinweisen zur Montage unter http://www.holzland.de/nxs/1137/arbeitsanleitungen//holzland/978/schablone1/innentueren_einbauen__so_geht_das.htm richten, wo laienverständlich dargestellt wird, worauf es dabei ankommt. Gute Grafiken machen deutlich, was verbal zum Ausdruck gebracht wird.
Ganz wichtig ist, dass man mit der Montage der Zargen erst dann beginnt, wenn die umgebende Türlaibung völlig ausgetrocknet ist. Das reduziert das Risiko eines Verziehens von hölzernen Zargen auf ein unvermeidliches Minimum und stellt sicher, dass sich die Tür später dauerhaft leicht öffnen und schließen lässt.Dazu gehört es auch, die einzelnen Teile der Zargen innerhalb der Laibungen mit einem Lot genau auszurichten, um zu verhindern, dass die Tür schräg steht und man mit Stoppern arbeiten muss, um ein unbeabsichtigtes Zuschlagen zu verhindern.
Dienstag, 20. Januar 2009