Ich benötige für meinen Rasen Unkrautvernichter. Was muss ich darüber wissen?
Wer für seinen Rasen Unkrautvernichter kaufen möchte, der sollte zuerst einmal darauf achten, dass er keine Herbizide einsetzen darf. Das ist per Gesetz für die private Anwendung verboten. Das gilt im Übrigen auch für die Sparfüchse, die gelegentlich verschiedene Haushaltsreiniger als Rasen Unkrautvernichter einsetzen. In dem Moment, wo die Chemikalien gegen unerwünschten Bewuchs eingesetzt werden, erlangen sie rechtlich den Status eines Herbizides.
Außerdem sollte der Umweltschutz an erster Stelle stehen, denn wer auf den Rasen Unkrautvernichter aufbringt, der geht das Risiko ein, dass die schädigenden Stoffe in den Boden eindringen und so auch das Grundwasser belasten und am Ende womöglich im Trinkwasser landen und bei Mensch und Tier gesundheitliche Schäden anrichten. Auf dem Rasen Unkrautvernichter einzusetzen, sollte also immer das letzte aller möglichen Mittel sein.
Das ist auch wichtig, weil die Chemikalien nicht nur den unerwünschten Bewuchs, sondern auch den Rasen selbst schädigen können. Hier ist die natürliche Rasenpflege immer noch das beste Mittel. Wer regelmäßig seinen Rasen mit einem Eisenrechen bearbeitet, der wird schnell feststellen, dass der Moosbefall deutlich zurück geht, wenn er noch dazu darauf achtet, dass der Boden nicht übersäuert ist.
Löwenzahn sollte noch vor der Blüte abgestochen werden. Dazu eignet sich am besten ein alter größerer Schlitzschraubendreher. Auch dem Klee sollte man mit dem gleichen Mittel zu Leibe rücken, wenn man ihn auf seinem Rasen nicht haben möchte.Darüber hinaus bietet auch ein regelmäßiger Schnitt dem Rasen einen guten Schutz vor Unkrautbewuchs, weil sich so die Samen der verschiedenen Unkräuter nicht verbreiten können.
Dienstag, 25. November 2008