Rubrik: Freizeit & Unterhaltung
Wer ein rundum gelungenes Home Video drehen möchte, der benötigt zuallererst einmal eine geeignete Kamera. Je nach Interesse und persönlichen Vorlieben kann man dazu entweder eine Kamera mit digitaler Speicherung oder mit einem herkömmlichen Band verwenden.
Wenn es sich um kurze Filmsequenzen handeln soll, kann man sein Home Video auch durchaus mit der digitalen Fotokamera drehen. Allerdings sollte man dann ein Modell sein eigen nennen, das auch ĂŒber eine gute QualitĂ€t bei den Audioaufnahmen verfĂŒgt. Wichtig ist es auch, dass die Kamera sehr schnell aktiviert werden kann. Nur so ist es möglich, auch bewegte SchnappschĂŒsse von kleineren und gröĂeren lustigen Pannen auf seinem Home Video festzuhalten.
Wer auf Feiern die Videokamera zum Anschlag bringt, der sollte auf eine gute Ausleuchtung achten und bedenken, dass die Akustik durch das Stimmengewirr oder die Mischung von Hintergrundmusik und Unterhaltung leidet. Da ist es dann sinnvoll, die Audiospur noch einmal am Computer zu bearbeiten und statt des Originaltons eventuell eine geeignete Musik zu hinterlegen. Doch dabei sollte man etwas Vorsicht walten lassen, denn nicht jeder Musiktitel darf dafĂŒr verwendet werden, wenn man sein Home Video kopieren und an andere Familienmitglieder oder Teilnehmer einer Feier weitergeben möchte.
Oft leidet die QualitĂ€t der privaten Videos unter den weniger ruhigen HĂ€nden des Aufnehmenden. Zwar verfĂŒgen die meisten modernen Kameras ĂŒber einen Bildstabilisator, doch in vielen FĂ€llen ist es deutlich sinnvoller, mit einem Stativ zu arbeiten, das auch wesentlich weichere Schwenks zulĂ€sst. Die Schwenks sollte man ohnehin etwas ruhiger angehen, denn schnelle Kamerabewegungen fĂŒhren oft zu QualitĂ€tsverlusten und einem hektischen Eindruck beim Betrachter, der ja auch gern einige Details bei den Personen und in der gefilmten Umgebung wahrnehmen möchte. Auch beim Zoomen sollte man sich aus den gleichen GrĂŒnden etwas Zeit lassen, um ruckartige Bewegungen des Bildes zu vermeiden.
Ăhnlich wie bei den Flash Games auch handelt es sich beim Flash Video um eine visuelle und akustische Wiedergabe von verschiedenen Datenformaten. DafĂŒr wird eine spezielle Software benötigt, die in der Lage ist, die unterschiedlichen Video- und Audioformate abspielen zu können. Derzeit ist hier der Flash Player von Adobe der absolute Spitzenreiter.
Die Tatsache, dass mehrere Datenformate verwendet werden können, macht das Flash Video fĂŒr den Einsatz im Internet so interessant. Dadurch können Videoclips auch so abgespeichert werden, dass dafĂŒr so wenig wie möglich Speicherplatz benötigt wird. Durch das Integrieren spezieller Plug Ins wird der potentielle User in die Lage versetzt, die kurzen Filmsequenzen direkt auf dem Server starten zu können, ohne neben dem Internetbrowser zusĂ€tzliche Programme auf seinem Rechner starten zu mĂŒssen.
Dabei arbeitet man mit dem so genannten proprietĂ€ren Containerformat. Der Begriff proprietĂ€r steht dafĂŒr, dass die zum Abspielen genutzte Software zwar an vielen Stellen verfĂŒgbar ist, aber nicht dem allgemein ĂŒblichen Standard entspricht. Sie besitzt keinen Schutz des Urheberrechts im engeren Sinne des Gesetzes.
Die Bezeichnung Container ist beim Flash Video dahingehend zu verstehen, dass hier ein gewisser Rahmen fĂŒr die Speicherung und Verarbeitung von akustischen und visuellen Inhalten vorgegeben wird. Beim Flash Video enthĂ€lt der Container in den meisten FĂ€llen sowohl eine Spur fĂŒr die Wiedergabe der Bilder als auch eine weitere Spur, auf der die Tonaufnahmen hinterlegt werden.
DarĂŒber hinaus bietet das Containerformat auch die Möglichkeit, weitere Informationen fĂŒr den potentiellen User zu hinterlegen. Im Internet wird diese FlexibilitĂ€t ausgenutzt, um zum Beispiel innerhalb von Videoclips verschiedene Werbesequenzen einspielen zu können, die ohne gröĂeren Aufwand jederzeit ausgetauscht werden können.
Wer eine Digitalkamera kaufen will, der sollte zuerst einmal sich selbst auf den PrĂŒfstand stellen, ob er zu den AnfĂ€ngern, den Fortgeschrittenen oder den Profis gehört. Aus diesen Gruppierungen heraus ergeben sich völlig unterschiedliche AnsprĂŒche, die an eine Kamera gestellt werden.
Der AnfĂ€nger sollte eher darauf achten, dass die Bedienerfreundlichkeit gegeben ist und er sich durch zahlreiche automatische Programme unterstĂŒtzen lassen kann. Möchte ein fortgeschrittener Hobbyfotograf eine Digitalkamera kaufen, dann sollte er vor allem dem Objektiv ein wenig Aufmerksamkeit zukommen lassen. Es sollte entweder einen groĂen Brennwertbereich abdecken können oder ĂŒber die Möglichkeit verfĂŒgen, es mit ein paar Handgriffen austauschen zu können.
Der Fortgeschrittene wird auch beim Sucher lieber darauf plÀdieren, dass sowohl ein digitaler als auch ein optischer Sucher vorhanden ist. Der optische Sucher zieht keinen Batteriestrom, so dass man auch einmal lÀngere Zeit ein sich langsam bewegendes Objekt betrachten kann bis es sich in einer zum Fotografieren optimalen Position befindet.
Wer eine Digitalkamera kaufen möchte, der achtet in der Regel auch auf die Auflösung. FĂŒr Fotos fĂŒr den Hausgebrauch oder zum Einstellen ins Internet reicht eine Auflösung von zehn Megapixeln völlig aus. Die hohen, bis 18 Megapixel reichenden Auflösungen sind nur dann interessant, wenn man mit der Kamera zum Beispiel Aufnahmen eines Mikroskops darstellen möchte.
Der Profi unter den Fotografen wird nicht nur darauf achten, dass er sowohl einen digitalen als auch einen optischen Zoom nutzen kann. FĂŒr ihn sind auch Reaktionszeiten und Verschlusszeiten ein wichtiges Indiz fĂŒr die QualitĂ€t einer Kamera. Auch spielen Indikatoren wie Lichtempfindlichkeit, Verschattungen der Randbereiche und die Möglichkeit zu Nachkauf verschiedenen Zubehörs wie Adapter und Ăhnliches eine entscheidende Rolle.