Rubrik: Haus & Wohnen
So ein Umzug bringt jede Menge Arbeit mit sich. Es muss aussortiert, gepackt, verstaut werden, dann der Transport der Möbel, Ummeldungen… wem das zu viel Stress ist, der kann ein Umzugsunternehmen engagieren.
Je nach Budget kann das Umzugsunternehmen viele Aufgaben übernehmen.
Das beginnt bei der Entsorgung alter und defekter Möbel oder Geräte und bei der Bestellung eines Sperrmüllcontainers. Viele Umzugsunternehmen bieten auch einen Packservice an. Dazu gehört dann nicht nur, dass Kartons gestellt werden, sondern die gesamte Packarbeit wird von den Mitarbeitern des Umzugsunternehmens übernommen.
Besonders in Großstädten sind Parkplätze vor dem Haus oft rar. Umzugsunternehmen können sich, wenn es der Kunde wünscht, darum kümmern, dass durch das Ordnungsamt Parkverbots-Schilder unmittelbar vor dem Haus aufgestellt werden, sodass die Umzugsfahrzeuge in direkter Nähe parken können.
Selbstverständlich stellt das Umzugsunternehmen auch die Fahrzeuge und die Möbelpacker.
Befindet sich die Wohnung in einem höheren Stockwerk, ist es oft ideal, wenn die Möbel und Kartons nicht durch das enge Treppenhaus getragen werden müssen. Dazu gibt es sogenannte Umzugslifte oder Schrägaufzüge, die von außen bis zum Wohnungsfenster hochgefahren werden können. Das erleichtert und beschleunigt das Ausräumen der Wohnung ungemein. Die meisten Umzugsunternehmen verfügen über solche Lifte beziehungsweise Aufzüge.
Viele Umzugsunternehmen übernehmen auch das lästige Ab- und Anmelden bei den Ämtern für ihre Kunden.
Umzugsunternehmen haften sowohl für Schäden am Umzugsgut als auch in der Wohnung. Ausgenommen sind lebende Tiere, Pflanzen, wertvolle Gegenstände sowie Schäden in selbst gepackten Kartons. Wertvolle Gegenstände sollte man deshalb entweder vom Spediteur verpacken lassen oder sie selbst transportieren. Weitere Informationen gibt es unter www.umzugsboerse24.de und auf www.umzug.info.
Wer eine Wohnung vermieten möchte, kann dazu heute eine Vielzahl verschiedener Wege nutzen.
Neben der Mund zu Mund-Propaganda im eigenen Viertel und einer Anzeige in der örtlichen Zeitung ist dabei vor allem die Online-Werbung sinnvoll.
Vorteil der Immobilienanzeige im Internet: Sie können Ihren Text bequem zu Hause vorbereiten, ansprechende Fotos beifügen und dann sofort veröffentlichen. Zeitverzögerungen wie bei üblichen Zeitungsinseraten gibt es nicht. Zudem können Interessenten Ihre Werbung rund um die Uhr lesen, an 7 Tagen pro Woche.Die Einstiegslaufzeit für eine Anzeige ist meist 4 Wochen. Über die Hälfte aller inserierten Wohnungen ist danach vermietet. Bei Bedarf lässt sich mit einem Mausklick die Dauer jedoch erhöhen, so lange bis Sie Ihre Wohnung vermieten konnten. Tipps, wie Sie Ihre Räumlichkeiten am besten präsentieren, erhalten Sie direkt auf den entsprechenden Portalen.
Der Online-Markt für Immobilien entwickelt sich rasant. Zu den großen und renommierten Anbietern für das Wohnung vermieten gehören immonet.de und immowelt.de. Doch auch über Portale wie ImmobilienScout.de lässt sich bequem ein Inserat schalten, das bundesweit Beachtung findet. Zu den Kosten: Eine individuell gestaltete Anzeige mit Fotos und ausführlichem Text ist ab ca. 15€ bis 20€ monatlich zu haben.
Häufige Fragen beim Wohnung vermieten drehen sich um den Mietvertrag. Kostenlose Formulare finden Sie im Internet bei den Immobilienportalen oder auch unter mieterbund.de, pro-wohnen.de und anderen Webseiten, die sich allgemein mit Ratschlägen rund um das Wohnen befassen. Ein weiterer wichtiger Punkt, den Sie rechtzeitig klären sollten, ist die Höhe der Miete. Wenn Sie noch keine genauen Vorstellungen haben, wie viel Sie verlangen können, ist es sinnvoll einen Blick in den örtlichen Mietspiegel zu werfen. Das mietspiegelportal.de bietet dazu einen Überblick für über 200 Städte und erklärt, worauf es bei der Mietfestsetzung ankommt. Auch zum Thema Betriebskosten finden Sie hier wertvolle Hinweise.
Wer umziehen muss, kann viel Zeit und Geld sparen, wenn er rechtzeitig eine Checkliste erstellt. Denn die ersten Schritte beginnen bereits etliche Wochen vor dem eigentlichen Umzugstag. Schon so früh wie möglich sollten Sie beginnen, Ihren Keller oder Dachboden zu entrümpeln und Kartons und Packmaterial zu besorgen, damit Sie einen Überblick über Ihren Hausstand bekommen.
Je nach dem, ob Sie im Do-it-yourself-Verfahren umziehen oder ein professionelles Unternehmen beauftragen wollen, sollten Sie auch dafür vorsorgen. Für den Umzug in Eigenregie benötigen Sie einen Leihwagen mit Gurten und Decken, spezielle Kartons sowie viele tatkräftige Freunde. Wenn Sie ein Umzugsunternehmen einschalten wollen, ist es sinnvoll frühzeitig Angebote einzuholen und einen Termin zu buchen. Tipp: An Wochentagen gibt es meist günstigere Konditionen als am Wochenende.
Beim Umziehen will jedoch auch Formelles bedacht sein. Denken Sie vor allem an die Ummeldung Ihres Festnetzanschlusses, das Ablesen von Gas, Wasser, Strom und Heizung sowie den Nachsendeantrag bei der Post. Darüber hinaus ist es empfehlenswert, die Krankenkasse, Versicherungen, Banken und Behörden über Ihre neue Anschrift zu informieren. Auch Zeitschriften-Abos und Kundenkarten ändern sich, wenn Sie umziehen.
Besonders wichtig ist der Tag vor dem eigentlichen Umzug. Beginnen Sie hier bereits, die ersten Möbel abzubauen, tauen Sie den Kühlschank ab, besorgen Sie Schlüssel für Zufahrt oder Aufzug und vor allem: Halten Sie ausreichend Parkfläche für den Transporter bereit.
Bei der Wohnungsübergabe sollten Sie dann unbedingt ein Protokoll erstellen, in dem der Zustand der Wohnung genau beschrieben ist. So können Sie sich vor nachträglichen Forderungen schützen. Wenn die Wohnung in angemessenem Zustand ist, sollten Sie außerdem zügig die Rückzahlung Ihrer Kaution beantragen. Als Mieter haben Sie dabei Anspruch auf Zinsen. Falls Ihr Umzug beruflich bedingt ist, können Sie außerdem einen Teil der Kosten von den Steuern absetzen.