Rubrik: Wirtschaft & Finanzen
Antwort 1:
Die Umsatzsteuer Identifikationsnummer (USt-IdNr.) gilt generell nur für Unternehmer und Gewerbetreibende. Privatpersonen benötigen keine ID-Nummer und können diese auch gar nicht beantragen. Voraussetzung für die Vergabe ist, dass Sie bereits bei einem deutschen Finanzamt zur Umsatzsteuer angemeldet sind. Eine Reihe von Unternehmern und Selbständigen fällt deshalb aus dem Zuständigkeitsbereich heraus, etwa Kleinunternehmer, Landwirte oder Ärzte, die keine Vorsteuer in ihren Rechnungen ausweisen. Ansprechpartner für weitere Fragen findet man über das bundesweite Portal der Industrie und Handelskammer, dihk.de. Da die UST-IdNr. vor allem dazu dient, den europäischen Binnenmarkt zu regeln, kommt kein international tätiger Unternehmer um sie herum.
Antwort 2:
Besonders interessant ist die Frage der Umsatzsteuer Identifikationsnummer für alle, die gerade erst eine unternehmerische Tätigkeit aufnehmen. Zum einen weiß man bei der Neugründung oftmals noch nicht, ob man überhaupt die Einkommensgrenzen für Kleinunternehmer überschreitet. Zum anderen ist das Antragsverfahren etwas kompliziert gestaltet, so dass Existenzgründer sich auf jeden Fall Hilfe holen sollten. Erste Informationen bietet das Bundeszentralamt für Steuern auf seiner Online-Plattform bzst.bund.de. Antworten auf praktische Fragen und Tipps zur Behandlung von Einzelfällen bietet der Bund online über das Portal Existenzgründer.de.
Antwort 3:
Zu den wichtigsten Funktionen der Umsatzsteuer Identifikationsnummer gehört, dass sie umsatzsteuerfreie Geschäfte innerhalb der EU ermöglicht. Dazu zählen sowohl der Warenverkehr als auch Dienstleistungen für gewerbliche Partner außerhalb Deutschlands. Nur wenn beide Parteien im Besitz einer gültigen ID-Nummer sind, bleiben ihre Geschäfte umsatzsteuerfrei. Da zum Beispiel Online-Shops häufig Geschäfte über Ländergrenzen hinweg machen, brauchen sie eine Umsatzsteuer Identifikationsnummer. Wer sich als Kleinunternehmer von der Steuerpflicht befreien lässt, kann allerdings keine Nummer beantragen. Dadurch kann er beim Handel innerhalb Europas auch keine steuerfreien Umsätze erzielen und hat es in der Regel schwer, ausländische Geschäftspartner zu finden.
Antwort 1:
Am besten wendet man sich an die großen und bekannten Finanzdienstleister, wie FMH. Dort wird ebenfalls ein umfassender Girokonto Vergleich geboten, bei dem auf einen Blick erkannt werden kann, wo die günstigsten Dispozinsen gelten. Der Girokonto Vergleich ist unter http://www.fmh.de/pages/zinsenundvergleiche/girovergleich.shtml zu erreichen. Dort kann man verschiedene Kriterien angeben, nach denen gesucht werden soll. So kann man sich die Girokonten anzeigen lassen, die trotz Filial-Nutzung besonders günstig angeboten sind, genauso kann man auf Girokonten zurück greifen, die Guthaben Zinsen gewähren. Wichtig sind aber immer alle Kostenpunkte, die ein Girokonto mitbringt, weshalb im Girokonto Vergleich alle diese Kosten aufgeführt werden sollten.
Antwort 2:
Ich denke auch, dass das Zusammenspiel der verschiedenen Kostenpunkte beim Girokonto Vergleich entscheidend sein sollte. Denn neben den Dispozinsen ist auch die Höhe der Kontoführungsgebühren entscheidend, wenn man nach einem neuen Girokonto sucht. Ebenfalls sollte beachtet werden, dass die Bank keine versteckten Gebühren berechnet, etwa für Überweisungen und sonstige Transaktionen.
Antwort 3:
Der Girokonto Vergleich im Internet macht sicherlich Sinn. Aber man sollte sich auch stets bewusst sein, dass die Banken die Zinsen immer dem aktuellen Marktniveau anpassen. Steigen also die Leitzinsen, so muss damit gerechnet werden, dass auch die Dispozinsen steigen. Dann kann sich das gewählte Girokonto oftmals nicht mehr als besonders günstig halten. Deshalb kann ein Girokonto Vergleich, egal in welcher Form, nur den aktuellen Stand der Dinge wiedergeben. Ob diese aber so in Zukunft bestehen bleiben, das wird niemand vorhersagen können. Deshalb sollte man sich die Angebote auch genau durchlesen. Beim Tagesgeld ist es schon so, dass günstige Angebote zeitlich befristet werden. Beim Girokonto Vergleich ist mir das bisher noch nicht aufgefallen, aber es kann ja noch kommen.
Antwort 1:
Niemand denkt gern über seinen Tod nach. Für Singles ist eine Regelung im Todesfall auch tatsächlich weniger wichtig. Doch spätestens mit der Heirat oder Familiengründung sollte man über eine Absicherung seiner Lieben nachdenken. Die Risikolebensversicherung bietet dabei den Vorteil, dass man sofort nach Abschluss einen Anspruch auf die volle Versicherungssumme hat. Im Gegensatz zu üblichen Lebensversicherungen sammelt sie nicht allmählich die eingezahlten Beträge an, sondern garantiert eine feste Auszahlungssumme, wenn der Versicherungsnehmer während der Laufzeit seines Vertrages stirbt. Dadurch sind Partner, Kinder oder andere Angehörige vor finanziellen Notlagen durch einen Todesfall geschützt. Nützliche Tipps und Infos bekommen Sie über die Plattform Versicherungstarife.de oder auf den Webseiten des Vermittlers Karn.de.
Antwort 2:
Eine spezielle Variante der Risikolebensversicherung ist die sogenannte Restschuldversicherung. Sie dient zur Absicherung eines Kredits, etwa bei der Immobilienfinanzierung. Die meisten Banken verlangen von ihren Kunden vor der Darlehensvergabe den Abschluss einer solchen Versicherung. Da sie nur zur Tilgung eines stetig abnehmenden Kredits konzipiert ist, hat sie keine feste Verzinsung und ist dadurch günstiger als eine zweckungebundene Risiko-Versicherung. Einen Vergleich der verschiedenen Tarife und Gebühren finden Sie auf Tarifchecks.de/Risikoleben.
Antwort 3:
Für Ehepaare, die sich gegenseitig absichern wollen, ist eine verbundene Risikolebensversicherung wichtig. Hierbei können mehrere Personen zugleich in einer Police versichert sein, was erheblich preiswerter ist als zwei separate Verträge. Im Todesfall wird die vereinbarte Versicherungssumme dann an denjenigen Partner ausgezahlt, der länger lebt. Wenn Paare einen großen Alters- oder Einkommensunterschied haben, kann es allerdings sinnvoll sein, sich für eine getrennte Risikolebensversicherung zu entscheiden. Denn jüngere Hinterbliebene haben in der Regel einen höheren finanziellen Bedarf als ältere, Personen mit größerem Einkommen benötigen eine geringere Versicherungssumme als Partner, die wegen der Familie beruflich zurückgesteckt haben.