Rubrik: Wirtschaft & Finanzen
Antwort 1:
Ob Krankheit oder Unfall, Haushalt, Auto oder Haftpflicht – noch nie war das Angebot an Versicherungen so groß wie heute. Doch nicht jeder, der viel Geld ausgibt, ist auch gut versichert. Vor allem die kleinen Spezialversicherungen für Glasbruch, Ausbildung oder Fahrrad verursachen große Kosten, ohne im Ernstfall richtig was abzuwerfen. Daneben gibt es eine Reihe an Policen, die in keinem Portfolio fehlen sollte. An erster Stelle nennen Experten hier etwa die Privathaftpflicht. Denn der Schutz vor Schadenersatzansprüchen Dritter ist in jedem Lebensalter und jeder Lebenslage wichtig. Wer hier nach einem günstigen Anbieter sucht, kann sich etwa axa.de umsehen, gleichermaßen empfohlen von Stiftung Warentest und Focus Money. Für einen Beitrag ab rund 4 Euro pro Monat sind Sie gegen alle klassischen Haftpflichtansprüche versichert, im In- und Ausland. Wichtig: Die Versicherungssumme nicht zu niedrig ansetzen!
Antwort 2:
Welche Police sinnvoll ist, hängt auch von der Lebenssituation ab. Studenten brauchen generell andere Policen als Senioren oder Familien mit kleinen Kindern. Personen im erwerbsfähigen Alter sollten zum Beispiel eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen. Sie sichert das Lebenseinkommen, wenn man durch Unfall oder Krankheit nicht mehr arbeiten kann. Wer ein Häuschen abzuzahlen hat, sichert auf diese Weise auch die Finanzierung des Kredits. Da die Prämien mit zunehmendem Alter erheblich steigen, ist es gut, wenn man sich möglichst frühzeitig versichert. Bestnoten bei Finanztest weist hier etwa die CosmosDirekt.de auf.
Antwort 3:
Abgesehen von der Krankenversicherung, die in Deutschland ja mittlerweile Pflicht ist, gibt es eine Reihe weitere nützliche Policen. Sinnvoll ist auf jeden Fall eine Unfallversicherung. Spätestens wenn kleine Kinder da sind, sollte man bei Check24.de oder ähnlichen Portalen die Tarife vergleichen. Da Unfälle im Straßenverkehr und Sportunfälle bei Kindern sehr schnell passieren und oft gravierende Folgen haben, ist man mit einer Unfall-Police zumindest gegen die finanziellen Folgen versichert. Wie schon gesagt, Versicherungen vergleichen lohnt sich.
Antwort 1:
Viele Gesellschaften werben für ihre niedrigen Beiträge. Unfallversicherung lohnt aber nur, wenn auch die Leistungen stimmen. Hierzu zählt die Art der versicherten Risiken ebenso wie die Berechnung der im Ernstfall ausgezahlten Summen. Wer die Tarife der Versicherer vergleichen möchte, muss daher eine ganze Reihe an Kriterien berücksichtigen. Worauf es beim Abschluss einer Police ankommt, erklärt zum Beispiel test.de.
Antwort 2:
Als Kunde haben Sie das Recht, auf die Leistungen der Versicherer zu achten. Die Versicherungsgesellschaften wiederum kalkulieren sehr genau Ihre persönlichen Risiken. Angehörige von bestimmten Berufen und Extremsportler zahlen beispielsweise höhere Beiträge. Unfallversicherung mit exklusiven Rabatten erhalten dagegen Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes. Wie hoch die Unterschiede genau sind, können Sie bei versicherungen.de vergleichen.
Antwort 3:
Eine gute und unabhängige Info-Quelle ist tarifcheck24.de. Wie bei ähnlichen Portalen gilt jedoch auch hier: Vergleichen sollte man nur Tarife mit identischem Leistungsumfang. Eine wichtige Differenz betrifft zum Beispiel die sogenannte Gliedertaxe, die genau regelt, wieviel Prozent der Vertragssumme die Versicherung für bestimmte Schäden tatsächlich zahlt. Während einige Versicherungen für den Verlust eines Armes eine 70prozentige Invalidität anerkennen, bieten andere hier nur 50 Prozent der Summe. Nicht immer spiegelt sich dies in der Höhe der Beiträge. Unfallversicherung macht aber nur Sinn, wenn der Tarif möglichst hohe Werte in der Gliedertaxe umfasst.
Antwort 4:
Falls Sie einen Partner oder Kinder haben, sollten Sie beim Vergleich unbedingt auf Mengenrabatte achten. Einige Versicherer bieten besondere Konditionen für Familien, die bis zu 30% weniger kosten als bei getrennten Einzelversicherungen. Ein sehr ausführliches Vergleichs-Tool finden Sie auf Geld.de. Für Vereine und Clubs gibt es außerdem manchmal günstige Gruppen Beiträge. Unfallversicherung für Familien und Gruppen lohnt allerdings nur, wenn für den Einzelnen die gleiche Leistung herausspringt wie bei separaten Policen.
Antwort 1:
Für einen Wasserschaden treten die Gebäudeversicherung oder die Hausratversicherung ein. Falls der Schaden durch grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz herbeigeführt wurde, bitten diese jedoch meist den Verursacher zur Kasse. Dieser haftet dann unter Umständen persönlich und sollte versuchen, das Geld von seiner Haftpflichtversicherung ersetzt zu bekommen. Sie als Geschädigter haben also wenig Einfluss darauf, wer die Kosten übernimmt. Wenn Sie Mieter sind, ist allein der Vermieter Ihr direkter Ansprechpartner. Er ist verpflichtet, Ihre Wohnung wieder Instand setzen zu lassen – im Zweifel auf seine eigenen Kosten. Als Wohnungseigentümer wenden Sie sich möglichst schnell an Ihre Hausverwaltung. Einen schnellen Überblick zur Verschuldensfrage bekommen Sie bei frag-einen-anwalt.de.
Antwort 2:
Stimmt. Wer die Kosten für einen Wasserschaden übernimmt, ist eine manchmal etwas schwierige Rechtsfrage. Zum Beispiel unterscheiden die Versicherungen streng zwischen Leitungswasser und eindringendem Regen oder Schnee. Da es in Ihrem Fall eindeutig Feuchtigkeit von außen durch das Mauerwerk eingedrungen ist, kommt es darauf an, ob die Fassade ordnungsgemäß abgedichtet war. Falls Handwerker oder Architekt gepfuscht haben und man ihnen dies nachweisen kann, muss auch deren Versicherung für den Schaden aufkommen. Ansonsten greift die Gebäudeversicherung. Um von vornherein auf Nummer sicher zu gehen, lohnt es deshalb, einen Fachmann zu befragen. Einen sofortigen Rat und Experten im Schadensrecht finden Sie etwa über die deutsche-anwaltshotline.de.
Antwort 3:
Wenn ich Ihre Frage richtig verstehe, entstand der Schaden durch die unsachgemäße Abdichtung während der Baumaßnahme oder durch bauliche Mängel in Folge der Arbeiten. Für Sie als Mieter ist das sachlich zwar egal, da der Vermieter in jedem Fall für die Schadensbehebung sorgen muss, für die Versicherungen entsteht daraus jedoch eine komplizierte Situation. Ohne Sachverständige lässt sich die Verschuldensfrage meist nicht klären. Falls nicht nur Wände und Decken sondern auch Möbel vom Wasserschaden betroffen sind, sollten Sie unbedingt auch Ihre Hausratversicherung informieren.