Rubrik: Wirtschaft & Finanzen
Wer wissen möchte, wie sich die Zinsentwicklung in den nächsten Monaten vollziehen wird, der hat es heute besonders schwer, denn durch die Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise wurde der gesamte Kreditmarkt durcheinander gewirbelt. Hier sind die üblichen den Markt beeinflussenden Faktoren Angebot und Nachfrage inzwischen weitgehend auf der Strecke geblieben und anderen Einflüssen gewichen.
Die Banken machen die Zinsentwicklung heute stärker denn je von den für den Einzelfall geltenden Voraussetzungen abhängig, obwohl man allgemein feststellt, dass die Zinsentwicklung derzeit nach unten geht, wie die Grafik auf http://www.capital.de/finanzen/vorsorge/100005673.html eindrucksvoll beweist. An dieser Zinsentwicklung sind nicht zuletzt auch die Entscheidungen der verschiedenen Zentralbanken verantwortlich, die in den letzten Wochen und Monaten die Leitzinsen mehrfach deutlich gesenkt haben.
Allen voran die FED, wie man in Fachkreisen kurz die amerikanische Zentralbank nennt. Sie ging sogar so weit, die Leitzinsen in unmittelbarer Nähe des Nullbereiches anzusiedeln, um die Banken so zu zwingen, ihr Geld damit zu verdienen, dass wieder verstärkt Kredite an Kunden ausgereicht werden. Über die Entscheidungen der Zentralbanken kann man sich in den täglichen Nachrichten informieren oder die News auf den Seiten der deutschen Börsen, wie zum Beispiel http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=120 anschauen, wo solche Entscheidungen immer sofort veröffentlicht werden.
Neben der allgemeinen Zinsentwicklung spielen für die ausgereichten Darlehen aber immer mehr die der jeweiligen Bank vorgelegten Sicherheiten eine Rolle. So kann ein gut besicherte Immobilienkredit durchaus weit unter dem allgemein üblichen Zinsniveau liegen.
Einen für Deutschland allgemein verbindlichen Mietspiegel gibt es nicht, denn er wird für jede Region separat erhoben. Dazu führen die Kommunen regelmäßig Haushaltsbefragungen durch, bei denen auch Angaben zur Wohnlage, zur Anbindung an die Infrastruktur, wie beispielsweise das Vorhandensein von Schulen, Ärzten und Apotheken im unmittelbaren Umfeld abgefragt werden. Daraus resultiert eine Einteilung der Wohngebiete einer Region in so genannten Wohnlagen, die bei der Ableitung der jeweiligen Durchschnittsmiete aus dem Mietspiegel immer mit berücksichtigt werden müssen.
Einige Kommunen haben als Service für ihre Bürger ihren Mietspiegel im Internet veröffentlicht, so wie das Berlin zum Beispiel unter http://www.stadtentwicklung.berlin.de/wohnen/mietspiegel tut. Inzwischen ist zum Mietspiegel sogar eine eigene Plattform im Internet entwickelt worden, die man unter http://www.mietspiegelportal.de findet. Dort sind viele größere Städte erfasst worden. Auch die gesetzlichen Regelungen zur Erfassung der Daten und zur Anwendung der Mietspiegel finden sich an dieser Stelle.
Wer den offiziellen Überblick zu den aktuellen Mieten in gedruckter Form haben möchte, der kann ihn bei den jeweiligen Stadtverwaltungen kaufen. Viele Städte geben zusätzlich zum Mietspiegel, der immer nur die so genannte Grundmiete erfasst, noch einen Überblick über die durchschnittlich erhobenen Betriebskosten als Broschüre heraus. So wird man in die Lage versetzt, sich selbst auch die durchschnittliche Gesamtmiete errechnen zu können, die man für einen vergleichbaren Wohnraum zahlen müsste.
Wer sein Geld für einige Zeit anlegen möchte, kann von attraktiven Zinsen profitieren. Welchen Ertrag Ihr Kapital bringt, können Sie dabei bereits im Voraus planen. Generell lassen sich Festgeld Zinsen sehr einfach berechnen. Da der Zinssatz über die gesamte Laufzeit gleich bleibt, ist schon bei Eröffnung des Festgeldkontos klar, wie hoch der Ertrag pro Monat ausfällt.
Gegenwärtig werben Banken mit bis zu 5% und mehr Zinsen für Ihr Geld. Die Angaben für Festgeld beziehen sich dabei in der Regel auf zwölf volle Monate. Da die Anlage jedoch zeitlich variabel ist, von 3 bis 72 Monaten, fallen die Festgeld Zinsen auch nur für die wirklich genutzte Laufzeit an. Für jeden Monat erhalten Sie ein Zwölftel der festgelegten Jahreszinsen.
Die Berechnung Ihrer Festgeld Zinsen können Sie bequem zu Hause mit dem Taschenrechner durchführen. Wenn Sie die Gesamtzinsen durch zwölf teilen, erhalten Sie den Ertrag für einen Monat und können diesen mit der jeweiligen Anlagezeit multiplizieren. Wesentlich komfortabler geht es jedoch mit einem Online-Rechner. Einen Festgeldrechner, variabel nach Anlagekapital, Zinssatz und Laufzeit, finden Sie etwa bei zinsen-berechnen.de. Sinnvoll ist die Berechnung bereits vor der Anlage Ihres Geldes.
Wichtig: Die Auszahlung der Festgeld Zinsen erfolgt erst nach Ablauf der vereinbarten Laufzeit. Zwischenzahlungen sind nicht üblich. Wer vor dem Laufzeitende sein Geld auslösen möchte, muss zudem mit dem Verlust der gesamten Zinsen rechnen, auch wenn eventuell nur noch wenige Tage bis zur Frist ausstehen.
Neben den Zinsen entscheiden noch andere Faktoren über Ihre tatsächliche Rendite. Dazu zählen vor allem Gebühren für die Kontoeröffnung oder Bearbeitungsgebühren. Doch auch die Steuer zieht Ihnen unter Umständen Teile Ihres Gewinns wieder ab. Ab 2009 greift hier die Abgeltungssteuer mit einem pauschalen Steuersatz von 25%, den die Bank direkt an den Fiskus abführt – plus Solidaritätszuschlag und eventuell Kirchensteuer.