Antwort 1:
Outplacement ist ein moderner Trend in der Wirtschaft. Begünstigt durch die aktuellen Krisenzeiten wird er in Zukunft vermutlich noch weiter anwachsen. Zahlreiche Coaching-Unternehmen, die sich früher mit der Entwicklung von Führungskräften beschäftigt haben, spezialisieren sind nun darauf, entlassene Mitarbeiter bei der Berufsorientierung zu beraten. Denn immer mehr Firmen sind gezwungen, sich von Mitarbeitern zu trennen. Statt die Entlassenen einfach sich selbst und der Arbeitslosigkeit zu überlassen, finanzieren die Unternehmen einen Berater, der den Gekündigten bei einer Neuorientierung hilft. Obwohl diese Außenvermittlung oder Outplacement Beratung keine direkten Jobangebote liefert, ist sie in der Regel erfolgreicher als die Vermittlungsquote der Arbeitsagentur. Sowohl Firmen als auch Mitarbeiter nehmen das Angebot daher gern an.

Antwort 2:
Beim Outplacement bekommt der Arbeitnehmer über mehrere Monate weiterhin sein Gehalt und hat die Chance mit fachkundiger Beratung eine neue Anstellung zu finden. Finanziert wird das Angebot ausschließlich vom Unternehmen, der Mitarbeiter selbst hat keine Kosten zu tragen. Dafür muss er allerdings an Beratungsgesprächen und Seminaren teilnehmen. Außerdem erwartet die Firma, dass er in der Beratungsphase aktiv auf Jobsuche geht. Der Coach steht im als persönlicher Berater dabei in sehr intensiver Weise bei – mehr als dies staatliche Vermittler je leisten könnten. Die Leistungen umfassen sowohl Bewerbungstrainings, psychologisches Coaching und eine gemeinsame Marktsondierung.

Antwort 3:
Damit das Outplacement erfolgreich ist, muss nicht nur der entlassene Mitarbeiter einiges leisten. Auch der Coach braucht neben seinem psychologischen Know-how sehr gute Branchenkenntnisse. Anders als Personalentwickler innerhalb eines Unternehmens fühlt der Coach sich zudem nur seinem unmittelbaren Gegenüber verpflichtet. Gemeinsam analysieren sie dessen bisherigen Lebenslauf, die persönlichen Stärken, die finanzielle Situation und verschiedene neue Karriere-Möglichkeiten. Viele Mitarbeiter entscheiden sich durch das Coaching zum Beispiel zu einem Schritt in die Selbständigkeit.

Antwort 1:
Man sollte schon einige Punkte beachten, wenn Kurzarbeit in der Firma angekündigt wird. So muss die Möglichkeit der Kurzarbeit im Arbeitsvertrag festgehalten sein, was in den seltensten Fällen zutrifft, oder im Tarifvertrag. Sollte in keinem der beiden genannten Verträge etwas über die Kurzarbeit enthalten sein, dann kann immer noch eine Betriebsvereinbarung dafür in Frage kommen. Die wichtigsten Informationen für Kurzarbeit kann man unter http://www.vnr.de/b2b/personal/arbeitsrecht/die-wichtigsten-punkte-fuer-arbeitnehmer-zum-thema-kurzarbeit.html nachlesen. Übrigens kann man sich auf dieser Seite auch kostenlos eine Informations-Broschüre als PDF-Datei herunterladen.

Antwort 2:
Die Kurzarbeit kann ganz unterschiedlich ausfallen, das kommt immer auf die jeweilige Auftragslage des Unternehmens an, in dem man beschäftigt ist. Es kann durchaus passieren, dass die Arbeitnehmer nicht mehr die volle Woche arbeiten. Das heißt, bei einer sechs Tage Woche können die Arbeitnehmer vielleicht nur noch vier oder fünf Tage beschäftigt werden, da einfach nicht mehr Aufträge vorhanden sind. Oder die Arbeitnehmer werden gleich auf Null-Kurzarbeit gesetzt. Dann arbeiten die Angestellten keinen einzigen Tag in der Woche.

Antwort 3:
In jeder der angeführten Möglichkeiten meines Vorredners, bekommt man dann aber das Kurzarbeitergeld, auch als KUG bezeichnet, von der Agentur für Arbeit. Dafür muss das Unternehmen aber die Kurzarbeit bei der Agentur für Arbeit vorher angemeldet haben. Denn von einem Tag auf den anderen geht das schließlich auch nicht. Allerdings sollte man sich darüber bewusst sein, dass man nicht den vollen finanziellen Ausgleich mit dem Kurzarbeitergeld erhält. Es ist dabei immer der Familienstand zu berücksichtigen. Wenn noch unterhaltsberechtigte Kinder mit im Haushalt leben, dann bekommt man 67 Prozent KUG gezahlt. Es kann aber genauso sein, dass man während der Kurzarbeit Weiterbildungsmöglichkeiten angeboten bekommt.

Antwort 1:
Ob Schreibkraft, Servicepersonal in der Gastronomie oder TV-Statist – wer sich etwas dazuverdienen möchte, findet zahlreiche Möglichkeiten für einen Nebenjob. Bevor man sich auf die Suche macht, sollte man allerdings klären, welcher Job tatsächlich geeignet ist. Wichtig ist zum Beispiel, dass die Tätigkeit zu Ihrem Zeitbudget und Ihren Fähigkeiten passt. Wer bereits einen festen Job hat, profitiert von einer Arbeit mit freier Zeiteinteilung. Studenten brauchen eher Saisonjobs, in denen sie während der Semesterferien zusätzlich verdienen können. Gerade bei kurzen Arbeitszeiten, sollte auch der Anfahrtsweg möglichst kurz sein. Bei langen Anfahrtszeiten ist selbst ein gut dotierter Nebenjob schnell unrentabel. Daher empfiehlt es sich, seine Nebentätigkeit möglichst nah am Wohnort zu suchen. Möglich ist dies über die örtliche Tageszeitung oder regionale Jobbörsen von Kijiji.de. Auch große Jobportale wie StepStone.de oder Backinjob.de haben eigene Sparten für Nebenjobs und bieten über die Suchmaske eine gezielte Suche im Wohnort.

Antwort 2:
Ideal ist ein Nebenjob, den Sie von zuhause erledigen können. Sie haben keinerlei Zeitverlust durch Anfahrtswege, müssen sich nicht extra zurechtmachen und können sich die Arbeitszeit meist frei einteilen. Beliebt sind hier speziell Tätigkeiten als Schreibkraft. Dank moderner Online-Kommunikation vergeben viele Firmen Ihre Schreibaufträge inzwischen an externe Dienstleister wie amanu.de. Diese wiederum suchen regelmäßig zuverlässige Mitarbeiter auf Minijob- oder Honorar-Basis. Wer sich für einen Job in Heimarbeit interessiert, wollte jedoch ausreichend Disziplin und organisatorisches Geschick mitbringen.

Antwort 3:
Für junge Leute bietet sich ein Nebenjob im Service, auf Messen oder als Aushilfe bei Events. Vermittler sind zum Beispiel die Promotionagentur.de oder auch die Plattform Nebenjob.de. Hier finden Sie außerdem jede Menge Tipps rund um die Suche nach einem geeigneten Job sowie das Ausfiltern unseriöser Angebote. Gerade Einsteiger überschätzen oft die Verdienstmöglichkeiten und lassen sich auf windige Gewinnspiele ein, bei denen sie am Ende nur Geld verlieren.

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