Antwort 1:
Ein Blick in die Jobbörsen zeigt: Viele Stellen sind nur fĂŒr eine festgelegte Zeit ausgeschrieben. Vorteilhaft ist dies vor allem fĂŒr Arbeitgeber. Doch auch Arbeitnehmer können profitieren. FĂŒr die meisten Bewerber ist ein befristeter Arbeitsvertrag eine gute Chance, in einem Beruf oder einer neuen Firma Fuß zu fassen. Wer von vornherein weiß, dass er nur als Saisonkraft oder zur Vertretung einspringen soll, hat dabei weniger zu erhoffen als ein Arbeitnehmer, der nach der Befristung in ein festes ArbeitsverhĂ€ltnis wechseln möchte. FĂŒr alle FĂ€lle gelten jedoch die gleichen Fristen. Maximal nach zwei Jahren endet ein befristeter Arbeitsvertrag. Beim gleichen Arbeitgeber darf danach auch kein neuer Vertrag geschlossen werden. Ausnahmen sieht das Gesetz hier nur fĂŒr Ă€ltere Arbeitnehmer vor, die bis zu fĂŒnf Jahre lang mehrfach hintereinander befristet angestellt sein dĂŒrfen.

Antwort 2:
Das Arbeitsrecht zĂ€hlt zu den komplizierteren Gebieten unseres Rechtswesens. Da sich viele Fragen nur durch eine genaue PrĂŒfung des Einzelfalls klĂ€ren lassen, lohnt es daher, einen Fachmann aufzusuchen. Einige Probleme lassen sich jedoch auf dem Vorweg vermeiden. Zum Beispiel sollten Arbeitnehmer darauf achten, dass alle Absprachen im Vertrag schriftlich festgehalten sind. Doch daneben kann es auch vorteilhaft sein, einige Dinge NICHT in den Vertrag aufzunehmen. Wenn ein befristeter Arbeitsvertrag beispielsweise auf eine Klausel zur ordentlichen KĂŒndigung verzichtet, ist der Arbeitnehmer wĂ€hrend der Laufzeit vor KĂŒndigung geschĂŒtzt.

Antwort 3:
,Die festgelegten Fristen sind ein wichtiger Punkt. Die meisten Arbeitnehmer denken, dass ein befristeter Arbeitsvertrag keine Regelungen zur KĂŒndigung braucht. Aber das kann falsch sein. Lediglich der kalendermĂ€ĂŸig befristete Vertrag lĂ€uft automatisch zu einem bestimmten Termin aus. Wenn der Arbeitnehmer einen zweckgebundenen Vertrag unterschreibt, etwa als Vertretung fĂŒr einen erkrankten Mitarbeiter, endet das ArbeitsverhĂ€ltnis nicht automatisch, sobald der Erkrankte wieder gesund ist. Der Arbeitgeber muss auf jeden Fall das Ende der Vertragszeit zwei Wochen vorher schriftlich mitteilen. VersĂ€umt er diese Frist, kann der Arbeitnehmer eine WeiterbeschĂ€ftigung fĂŒr diese Zeit verlangen.

Antwort 1:
Der Beruf eines solchen Redakteurs ist erst einmal nicht spezifisch in der Ausbildungsordnung festgelegt. Ein Online Redakteur sollte dennoch einige journalistische Erfahrungen mitbringen, allerdings werden diese alleine nicht ausreichen. Aufgrund der extremen Schnelllebigkeit des World Wide Web muss ein Online Redakteur sehr flexibel sein und sich in möglichst vielen verschiedenen Themengebieten auskennen. Die Aufgabe des Online Redakteurs besteht darin, Inhalte fĂŒr das Internet zu erstellen, hierfĂŒr muss er die notwendige Recherche via Internet oder Telefon durchfĂŒhren, seltener kommt es zu Terminen vor Ort. Das Berufsbild, welches ein Online Redakteur zu erfĂŒllen hat, ist nicht eindeutig zu definieren, da die Aufgabengebiete, je nach zu betreuender Webseite, sehr unterschiedlich ausfallen können. Eine grobe Zusammenfassung findet man jedoch unter www.redaktionsdienst.net/online-redaktion/online-redakteur-aufgaben.html. Dort kann man einen ersten Eindruck von den TĂ€tigkeiten des Online Redakteurs erhalten, wenngleich dieser in der Praxis wohl kaum 100-prozentig wieder gespiegelt werden kann.

Antwort 2:
Die Aufgaben des Online Redakteurs hĂ€ngen zu einem Großteil von der Webseite ab, die dieser betreuen soll. Ich denke, hier kann es recht schwierig werden, wenn man nur wenige Erfahrungen mit dem Medium Internet sammeln konnte. So muss ein Online Redakteur ĂŒber diverse Web-Themen, wie die Programmierung, die Suchmaschinenoptimierung und das Marketing im Internet einfach Bescheid wissen. Grundkenntnisse in HTML sind ebenfalls wichtig, zwar kann man mittels Web Editoren mittlerweile zahlreiche Dinge auch ohne HTML erledigen, dennoch sollte ein gewisses VerstĂ€ndnis bestehen.

Antwort 3:
Wie die Aufgaben bei einem Online Redakteur aussehen, entscheidet wohl immer der Arbeitgeber. So werden auch die Anforderungen je nach Arbeitgeber sehr unterschiedlich ausfallen. Ein wissenschaftliches Online Magazin beispielsweise wird voraussetzen, dass ein Studienabschluss im jeweiligen Fachbereich vorhanden ist usw.

Antwort 1:
Aus Arbeitgebersicht ist beim Mini Job zu beachten, dass man pauschale Sozialabgaben und Lohnsteuern zahlen muss. Diese pauschalen BetrĂ€ge richten sich nach der Höhe des Einkommens, welches nicht ĂŒber 400 Euro betragen darf und machen 30 Prozent von diesem aus. Bei allen BeschĂ€ftigungen, bei denen mehr als 400 Euro pro Monat verdient werden, handelt es sich nicht mehr um einen Mini Job. FĂŒr den Arbeitnehmer ist entscheidend, dass er, obwohl der Arbeitgeber Sozialabgaben fĂŒr ihn zahlt, nicht offiziell versichert ist. Dies kann er nur dann erreichen, wenn er auf seine Sozialabgabenfreiheit verzichtet. Das heißt aber auch, dass er sich an den gesamten Sozialabgaben beteiligen muss, wodurch sein Nettoeinkommen wiederum sinkt. Der Vorteil ergibt sich zum Einen aus der Versicherung und der Einbeziehung in die Rentenanwartschaftszeiten. Zum Anderen wird man durch die freiwillige Zahlung in die Sozialversicherung automatisch wieder zulagenberechtigt im Bereich der Riester Rente und kann ebenfalls sein Recht auf Entgeltumwandlung fĂŒr die betriebliche Altersversorgung in Anspruch nehmen.

Antwort 2:
Wichtig beim Mini Job ist ebenfalls, dass die TĂ€tigkeit auch ohne Lohnsteuerkarte ausgeĂŒbt werden kann. Der Arbeitgeber zahlt eine Pauschsteuer, sodass die individuelle Lohnsteuerklasse nicht von Bedeutung ist. Allerdings muss der Mitarbeiter bei der Bundesknappschaft angemeldet werden. Genaue Infos dazu findet man auch unter www.minijob-zentrale.de. Dort werden alle Fragen rund um den Mini Job beantwortet.

Antwort 3:
Unterschieden wird beim Mini Job ebenfalls nach der Höhe des Einkommens. BeschĂ€ftigt man Arbeitslose, so dĂŒrfen diese nicht mehr als 165 Euro monatlich verdienen, jeder Verdienst, der darĂŒber hinaus geht, wird beim Arbeitslosengeld angerechnet. FĂŒr dieses Geld darf außerdem nicht mehr als 14,9 Stunden pro Woche gearbeitet werden. Als Hartz IV EmpfĂ€nger liegen die maximalen Einnahmen bei 100 Euro im Monat, da andernfalls der Hartz IV Bezug gekĂŒrzt wird. Der 400 Euro Mini Job eignet sich noch am ehesten als zusĂ€tzliches Einkommen neben einem Hauptberuf.

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