Als Gesunde nehmen wir die Leber kaum wahr. Unbemerkt filtert sie Giftstoffe aus unserem Blut und reguliert unseren Hormonhaushalt. Durch verschiedene Krankheiten oder übermäßigen Alkoholgenuss kann ihre Funktionsfähigkeit jedoch dauerhaft leiden.
Da die Leberzirrhose im Frühstadium nur sehr allgemeine Beschwerden verursacht, von Müdigkeit und Appetitlosigkeit bis zur Gewichtsabnahme, wird die Erkrankung meist erst spät entdeckt. Typische Symptome sind dann die Gelbfärbung der Haut, hormonelle Störungen, Wasseransammlung im Körper und eine schmerzhafte Vergrößerung der Milz. Wie bei allen Krankheiten sinken im Spätstadium jedoch die Heilungschancen.
Wenn der Arzt die Diagnose Leberzirrhose gestellt hat, lassen sich bereits entstandene Schädigungen nicht mehr rückgängig machen. Zur Wahl steht allerdings eine Reihe verschiedener Methoden, um den weiteren Verlauf der Krankheit zu beeinflussen und die Beschwerden zu lindern. Als letzter Weg bleibt die Lebertransplantation.
Falls die Leberzirrhose durch eine Hepatitis verursacht ist, muss diese sofort behandelt werden. Darüber hinaus müssen Patienten Alkohol und leberschädigende Medikamente meiden. Vergleichbar einer Blutreinigung bei Nierenschäden wird in einigen Fällen auch eine Leberdialyse durchgeführt.
Um unangenehme Wasseransammlungen im Bauchraum und in den Beinen zu beseitigen, helfen harntreibende Mittel, die der Arzt verschreibt. Bei bedrohlichen Situationen kann er auch durch die Bauchdecke mit einer Sonde das Wasser punktieren. Um das Risiko von Krampfadern in der Speiseröhren zu senken, verschreibt der Art zudem oftmals blutdrucksenkende Tabletten. Medikamentös zugeführte Lactulose verhindert die Bildung von Giftstoffen im Darm.
Als begleitende Therapie bei Leberzirrhose entscheiden sich viele Patienten für natürliche Heilmittel, die die Leberfunktion stärken. Vor allem Präparate mit Mariendistel zeigen gute Erfolge. Außerdem empfiehlt sich eine spezielle Leber-Diät. Durch Schulungen beim Ernährungsberater können Betroffene und Angehörige lernen, wie sie die Leber in ihrer Arbeit unterstützen. Im fortgeschrittenen Stadium ist etwa Eiweiß nur noch in geringen Mengen verträglich.
Die Homöopathie ist ein Naturheilverfahren, welches sich immer größerer Beliebtheit erfreut. Die Nachfrage nach Mitteln aus der Homöopathie steigt ständig. Werden die Mittel richtig angewendet, sind sie ohne Nebenwirkungen. Die Homöopathie ist heute aktuell wie noch nie zuvor, die Beipackzettel der chemischen Medikamente erschrecken die Menschen immer mehr. Die ganzen Nebenwirkungen, die aufgeführt sind, veranlassen viele Patienten, zu Mitteln der Homöopathie über zu gehen. Die Erklärung des Begriffes Homöopathie, ist unter www.homoeopathie.de ausführlich beschrieben.
In der griechischen Sprache wird die Homöopathie auch als „ähnliches Leiden“ übersetzt. Jasmin wird häufig in der Homöopathie verwendet und erzielt, richtig angewendet, eine heilende Wirkung.
Mit den Mitteln aus der Homöopathie lassen sich viele Krankheiten lindern oder sogar vollständig ausheilen. Man muss nicht immer chemische Medikamente nehmen, um wieder gesund zu werden.
Die Homöopathie wird heute sogar schon im Bereich der Veterinärmedizin angewendet. In Österreich gibt es Tierärzte, die ihre Patienten nur noch mit der Homöopathie behandeln und das mit sichtbaren Erfolgen.
Samuel Hahnemann veröffentlichte 1815 ein Buch über „Homöopathische Heilkunde der Haustiere“, darin beschreibt er, dass die Tiere mit den Mitteln der Homöopathie genauso zu heilen sind, wie der Mensch. Ende des 19. Jahrhunderts wurde bei den Tieren nicht mehr in dem Maße auf die Homöopathie zurück gegriffen, sie wurde erst wieder Anfang des 20. Jahrhunderts bei den Tieren angewendet.
Die im Volksmund auch als purpurner Sonnenhut bezeichnete Echinacea ist aus der natürlichen Behandlung nicht mehr wegzudenken. Ihren Wirkstoffen schreibt man zu, dass sie das Immunsystem des Körpers auf natürliche Weise unterstützen können.
Im Laborbefund zeigt sich unter der Behandlung mit Echinacea eine deutliche Steigerung der Zahl der Leukozyten im Blut. Die Leukozyten sind ein unverzichtbarer Bestandteil des Abwehrsystems des menschlichen Organismus. Diese weißen Blutkörperchen haben eine andere Struktur als ihre roten Kollegen. Sie besitzen einen Zellkern und können eigenständig wandern. Das stellt sicher, dass sie auch an Stellen im Gewebe gelangen, die weniger gut durchblutet sind.
Eine kurzzeitige Behandlung mit Echinacea sorgt dafür, dass diese Abwehrzellen einerseits in größerer Stückzahl im Knochenmark gebildet werden und andererseits wesentlich agiler sind und Krankheitskeime dadurch erheblich effektiver bekämpfen können. Auch die Milz wird durch Echinacea angeregt. Das ist deshalb von Wichtigkeit, weil dort ein großer Teil der Makrophagen gebildet werden, die ebenfalls zum natürlichen Abwehrsystem des menschlichen Körpers gehören.
Nun könnte man daraus fälschlich schließen, dass eine dauerhafte Einnahme von Ecinacea einen präventiven Effekt hätte. Doch das ist leider nicht der Fall, denn hier tritt ein Gewöhnungseffekt ein, der langfristig sogar dafür sorgt, dass das Immunsystem geschwächt wird. Wer sich darüber noch detaillierter informieren möchte, der kann auf http://www.medizinfo.de/immunsystem/selbst/echinacea.htm weiterlesen und sich dort auch über die Funktion der verschiedenen im Immunsystem aktiven Zellen und deren Aufgaben und Ursprünge informieren.