Wer sich tĂ€glich vor dem Zubettgehen und morgens gleich nach dem Aufstehen auf die Waage stellt, wird verblĂŒfft feststellen, dass er tatsĂ€chlich ĂŒber Nacht an Gewicht verloren hat. Kann man also tatsĂ€chlich im Schlaf abnehmen? Wer das knappe Pfund pro Nacht als echtes Abnehmen betrachtet, der irrt leider.
Denn dabei handelt es sich lediglich um die FlĂŒssigkeit, die der Mensch in der Zeit des Schlafens ĂŒber den Atem und ĂŒber die Haut abgibt. Zwar gibt es wissenschaftliche AnsĂ€tze, die auch davon ausgehen, dass man mit speziellen DiĂ€ten den Stoffwechsel dazu bringen kann, in der Nacht an die Fettreserven zu gehen, aber immer wieder kommen die betroffenen Menschen zu dem Schluss, dass ohne eine konsequente Umstellung der ErnĂ€hrung und ausreichend Bewegung kein Gewichtsverlust zu erzielen ist.
Man kann dem Körper aber helfen, im Schlaf abnehmen zu können, indem man am Abend möglichst kein Fett mehr zu sich nimmt. FĂŒr die im Schlaf stattfindende Regeneration der Zellen benötigt der Stoffwechsel vor allem die aus der Aufspaltung von Fetten stammenden Stoffe. Wer also abends auf fetthaltigen Speisen weitgehend verzichtet, der kann seinen Körper quasi dazu zwingen, auf die anreicherten Reserven zurĂŒckgreifen zu mĂŒssen.
Hinzu kommt, dass man dafĂŒr sorgen sollte, dass der Körper wĂ€hrend des Schlafens möglichst keine Energie in die Verdauung investieren muss. Nur so kommt die Regeneration zu ihrem Recht. Das hĂ€ngt ganz einfach damit zusammen, dass die verschiedenen im menschlichen Körper ablaufenden Prozesse sich einer bestimmten Hierarchie unterwerfen mĂŒssen.
An oberster Stelle steht der Kreislauf und gleich danach kommt schon die Sicherung der NĂ€hrstoffreserven. Deshalb kommt auch der Verdauungsprozess vor der Regeneration, weil er fĂŒr die Erhaltung der FunktionalitĂ€t des Körpers mit all seinen Organen wichtiger ist als die Regeneration.