Chlamydien sind Bakterien, die durch das Endringen in eine Wirtszelle verschiedene Erkrankungen hervor rufen können. Man geht nach neueren Forschungen davon aus, dass bei fast jedem Menschen Chlamydien auf bestimmten Arealen der Haut gefunden werden, aber nur ein relativ geringer Prozentsatz derer wirklich an einer der von ihnen verursachten Krankheiten leidet. Also müssen zusätzlich andere Faktoren eine Rolle spielen.
Dabei werden als Erklärungsversuch verschiedene andere Erkrankungen wie Morbus Crohn, Multiple Sklerose und Co. ins Feld geführt. Auffallend ist allerdings, dass bei einer durch Chlamydien verursachten Erkrankung oft noch andere gefährliche Bakterien wie beispielsweise Borrelien oder multiresistente Staphylokokken eine Rolle spielen könnten, wie man beispielsweise in dem Betroffenenforum unter http://www.chlamydiapneumoniae.de nachlesen kann.
Das Heimtückische bei einer Infektion mit Chlamydien ist, dass der Nachweis so ungeheuer schwierig ist. Oft finden sich ähnlich wie bei der Borreliose weder im Blut noch im Liqor deutliche Anzeichen, so dass man nur von den Symptomen und den erhöhten so genannten Titern bei der Blutuntersuchung ausgehen kann.
Hinzu kommt die Schwierigkeit einer Diagnose nach Symptomen, was vor allem daran liegt, dass Chlamydien viele verschiedene Krankheitsbilder verursachen können, so dass eine genaue Zuordnung äußerst schwierig ist. Eine Behandlung ist derzeit nur mit Tetrazyklinen und Gyrasehemmern möglich, die ihrerseits heftige Nebenwirkungen bei einer Langzeitanwendung mit sich bringen können.
Dazu kommt, dass die meisten Patienten über einen rapiden Verlust an Körpergewicht klagen, der nur mit der Gabe von hochkalorischen Nahrungsergänzungsmitteln zu stoppen ist. Dies ist einerseits der Krankheit selbst und andererseits der durch die Verabreichung von hoch dosierten Antibiotika gestörten Darmflora verursacht.
Osteoporose, also der Knochenschwund, ist eine der schlimmsten Krankheiten überhaupt. Allerdings ist man heute in der Medizin doch soweit, dass man eine Behandlung dieser Krankheit gefunden hat. Die Therapiemöglichkeiten sind zwar eingeschränkt und häufig nur darauf ausgelegt, dass man den weiteren Abbau der Knochendichte verhindert, doch mitunter werden auch schon Medikamente eingesetzt, die den Knochenaufbau unterstützen.
Sollte die Diagnose Osteoporose gestellt worden sein, gilt es für die Patienten jedoch, einiges zu beachten. Nähere Infos dazu gibt auch www.osteoporose.com. Beispielsweise ist die richtige Ernährung bei der Osteoporose von besonderer Bedeutung. Dazu gehört natürlich auch, dass man ausreichend Vitamin D zu sich nimmt. Alleine über die Nahrung lässt sich die ausreichende Versorgung mit Vitamin D bei Osteoporose Patienten jedoch nicht bewerkstelligen. Zusätzlich muss die Haut mit Sonne versorgt werden oder es wird medikamentös Vitamin D zugeführt.
Sofern die Knochendichte noch nicht zu gering ist, sollten Osteoporose Patienten ebenfalls auf ausreichend Bewegung achten. Diese sorgt für ein Aufhalten des weiteren Knochenschwunds. Doch alleine mit Bewegung und ausreichend Vitamin D sind noch keine ausreichenden Behandlungserfolge zu verzeichnen, leidet man an Osteoporose. Vielmehr wird die Therapie mit zusätzlichen Medikamenten unterstützt, die meist den Knochenschwund nur aufhalten. In selteneren Fällen werden auch Medikamente zum Aufbau der Knochendichte eingesetzt.
Neuere Methoden der medikamentösen Therapie bei Osteoporose sind auch Substanzen auf Basis von Raloxifen. Diese beinhalten ebenfalls Östrogene, die dem Knochenabbau vorbeugen bzw. diesen hemmen, sind aber im Gegensatz zu den herkömmlichen Mitteln mit einer geringeren Gefahr des Risikos für Brustkrebs verbunden.
Bei einer Chemotherapie werden so genannte Zytostatika eingesetzt. Die Bezeichnung kommt aus dem Griechischen und setzt sich aus den Synonymen für Zellen und Starre zusammen. Damit wird auch schon deutlich, wie diese Medikamente wirken, sie greifen in das Zellwachstum ein, das kleine Unterschiede zwischen den Einzellern und komplexen Lebewesen aufweist. Diese Unterschiede werden bei der Chemotherapie ausgenutzt, indem man das Wachstum der Krebszellen und neuerdings auch der Zellen stoppt, die innerhalb von Fehlfunktionen des Immunsystems die körpereigenen Zellen angreifen.
Bei der Chemotherapie gibt es unterschiedliche Vorgehensweisen, wobei fast in jedem Fall eine Intervalltherapie zur Anwendung kommt, bei der ein Wechsel zwischen der Gabe der Wirkstoffe und Pausen stattfindet, in denen sich der Körper erholen kann, weil sich leider nicht ausschließen lässt, dass die Wirkstoffe teilweise auch gesunde Zellen mit angreifen, was der Patient mit Haarausfall oder Durchfall zu spüren bekommt.
Wer weitere Informationen zu den Zytostatika wünscht, sollte einmal bei http://de.wikipedia.org/wiki/Zytostatika schauen, denn dort wird diese Wirkstoffgruppe sehr fundiert vorgestellt. Die behandelnden Ärzte werden vor dem Einsatz einer Chemotherapie sehr genau den möglichen Nutzen gegen das damit verbundene Risiko abwägen. In der modernen Medizin wird man immer Möglichkeiten der Krebsbehandlung vorziehen, bei denen man die geschädigten Zellen sehr gezielt angreifen kann, wie das zum Beispiel bei der Strahlentherapie der Fall ist, deren Grenzen aber dort gesetzt sind, wo sich im Körper des Patienten schon viele Metastasen gebildet haben, die man mit einer Strahlentherapie oder einer chirurgischen Versorgung nicht erfolgreich behandeln kann.
Die Chemotherapie erfolgt in der Regel unter stationären Bedingungen, um eine permanente Überwachung des Patienten sicher stellen zu können. Erst im weiteren Verlauf geht man manchmal dazu über, in einzelnen Fällen eine leichtere Chemotherapie im Rahmen von ambulanten Tagesaufenthalten in einer Klinik durchzuführen.