Wie sicher sind Fahrstühle?

Antwort 1:
Im Kino spielen Fahrstühle gern eine dramatische Rolle. Die Realität ist jedoch viel banaler. Kaum eine technische Einrichtung ist so sicher und streng kontrolliert wie der öffentliche Fahrstuhl. Sogar für privat betriebene Aufzüge müssen Eigentümer regelmäßige TÜV-Prüfungen zahlen. Wer Angst vor dem Steckenbleiben oder Abstürzen hat, kann also ganz beruhigt sein. Trotzdem empfehlen die Hersteller, einige Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten. Vor allem Kinder sollte man im Aufzug nicht unbeobachtet lassen. Gefahrenpunkte sind vor allem die Fahrstuhltüren, zwischen denen Kopf, Finger oder Kleidungsteile hängenbleiben können. Außerdem kommen Kleinkinder an der Türschwelle leicht ins Stolpern, so dass Eltern hier aufmerksam sein sollten. Infos finden Sie im kinderwagen-ratgeber.de.

Antwort 2:
Damit Fahrstühle sicher sind, greift gleich ein ganzes System an Maßnahmen. Um einen Absturz zu verhindern, ist die Kabine zum Beispiel immer an mehreren Seilen aufgehängt, die unabhängig voneinander die gesamte Last tragen können. Daneben enthält auch die Elektronik verschiedene Sicherheitsvorrichtungen. Damit die Fahrt nicht zu schnell wird, ist etwa ein Grenzwert eingegeben, bei dem die Kabine automatisch gebremst wird. Für den Fall eines Steckenbleibens gibt es in allen Personenaufzügen außerdem einen Notruf. Deshalb meint auch die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, baua.de, dass eine Fahrt mit dem Lift in Deutschland sicherer ist als mit dem Zug oder Auto. Neu in Betrieb genommene Fahrstühle brauchen sogar einen Notruf, der rund um die Uhr mit einer Rettungszentrale verbunden ist.

Antwort 3:
Unfallursache im Fahrstuhl ist weniger die Technik als die Unachtsamkeit der Nutzer. Ob Schindler.de, Otis oder Kone.de – alle Hersteller garantieren höchste Sicherheit. Wenn bis 2013 auch die letzten älteren Modelle ohne Kabinenabschlusstür außer Betrieb gehen, rechnen Fachleute zudem mit einem weiteren Rückgang der Unfälle. Probleme kann es eigentlich nur geben, wenn Fahrstühle unsachgemäß benutzt werden. Es passiert zum Beispiel häufiger, dass Personen hinter Kinderwagen oder Möbelstücken eingeklemmt werden, wenn die Türen sich schließen.

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Montag, 30. August 2010