Wie sollte man eine Fracht versichern, die verschifft werden muss?

Antwort 1:
Wer seine Fracht nicht versichert, kann schnell sehr viel Geld verlieren. Je nach Ladung, Transportmittel und Strecke bieten die Versicherer unterschiedliche Konditionen. Hinzu kommen gestaffelte Tarife für den Umfang der Versicherung. Um die Transport- und Versicherungsverträge für den internationalen Handel abzusichern, haben sich dabei sogenannte Incoterms (Handelsklauseln) durchgesetzt. Bei den meisten dieser Klauseln ist der Eigentümer selbst für die Versicherung zuständig. Lediglich die Codes CIF und CIP enthalten bereits eine Versicherung der Fracht seitens des Transporteurs. Wenn diese Klauseln nicht in ihrem Vertrag enthalten sind, müssen Sie eine separate Police abschließen. Maßgeschneiderte Versicherungen für See- und Luftfracht bietet etwa fmglobal.de.

Antwort 2:
Wenn Sie nur selten eine Fracht per Schiff versenden, wenden Sie sich am besten an einen kompetenten Makler für Transportversicherungen. Denn neben den üblichen Risiken bei Verladung, Transport und Entladung kommen bei Schiffsreisen noch weitere Schadensmöglichkeiten hinzu. So kann zum Beispiel das Schiff aufgrund einer Zahlungsunfähigkeit des Reeders im Hafen arretiert werden. Saisonware oder verderbliche Güter werden dann schnell wertlos. Der Makler georg-duncker.com weist außerdem darauf hin, dass es zusätzliche Drogen-Versicherungen gibt, die alle Schäden absichern, falls auf dem Schiff eingeschmuggelte Drogen entdeckt werden. Einige Gesellschaften bieten zudem Policen mit einem speziellen Rundum-Schutz für Charterer.

Antwort 3:
Die Transportkette bei Schiffsfrachten ist meist sehr komplex. Risiken liegen sowohl im Schiff selbst begründet sowie in den befahrenen Gewässern oder Häfen. Wie oben bereits erwähnt, ist deshalb die Vertragsklausel CIF (Kosen, Versicherung, Fracht) anzustreben. Die Lieferung erfolgt hierbei ab/bis Schiffsreling. Für eventuell nötige Umladungen und Weitertransporte ist dann eine weitere Versicherung nötig. Detaillierte Infos bekommen Sie hierzu bei den spezialisierten Speditionen. Roland.de erklärt zum Beispiel ausführlich alle Incoterms und gibt Empfehlungen zur individuellen Anpassung der Verträge.

Dienstag, 22. Juni 2010
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