Woher bekomme ich einen so genannten Hausfrauenkredit?
Wer über einen Hausfrauenkredit nachdenkt, der sollte sich darüber im Klaren sein, dass für diese nicht zweckbestimmte Kreditform teils sehr hohe Zinsen verlangt werden. Er sollte also immer nur zur Überbrückung eines kurzfristigen finanziellen Engpasses eingesetzt werden, weil sonst eine Schuldenspirale in Gang kommt, aus der man nicht wieder herauskommt.
Angebote zum Hausfrauenkredit findet man in den Anzeigen der Tageszeitungen, der Fernsehzeitschriften und verschiedener Unterhaltungsmagazine. Doch dort hat man den Nachteil, dass einerseits nicht alle den Kredit betreffenden Konditionen aufgeführt sind und man andererseits aus maximal zwei Angeboten auswählen kann.
Da hat man im Internet deutlich Auswahl, denn dort buhlen mehrere Dutzend Anbieter um die Gunst der Kunden. Um auf die entsprechenden Seiten zu gelangen, sollte man die Suchmaschinen entweder mit dem Begriff Hausfrauenkredit füttern oder nach einem „Konsumkredit“ suchen lassen. Das ist die heute gebräuchliche Bezeichnung für die Kredite, die an keinen bestimmten Verwendungszweck gebunden sind. Dabei kommt man auf Internetpräsenzen, bei denen man mit wenigen Eingaben schon Sekunden später die besten Angebote vergleichen kann. Hier sollte man sich auch nicht wundern, wenn dort auch Kreditangebote aus dem Ausland mit angezeigt werden. Sie sind oft günstiger als die Konsumkredite aus dem Inland.
Wer sich für einen Kreditgeber aus dem Ausland entscheidet, sollte jedoch genau auf die Noten schauen. Wichtig ist es hier, zu prüfen, welches Recht dem Vertrag zugrunde liegt, weil die rechtlichen Gepflogenheiten bei der Abwicklung von Krediten im Ausland teils sehr deutlich von den in Deutschland üblichen rechtlichen Grundlagen abweichen.
Montag, 22. September 2008